Frisch – Frischer – Kindertüten

Wie seit unvordenklichen Zeiten traf sich das bewährte Team um Willi und Monika Melles, um auch für 2019 wieder knapp 200 Süßigkeiten-Tüten für die Kinder der Mitglieder zu packen. Mit Monika und Helmut Wensing, Renate und Heinz Schumann sowie Margret Wewerink ist ein Team zusammengewachsen, das nicht nur routiniert die Tüten packt und für eine gleichmäßige und gerechte Verteilung sorgt, sondern auch immer wieder mit neuen Dingen die heiß begehrten Tüten füllt. „Wir machen das immer erst kurz vor dem Fest, damit die Süßigkeiten frisch sind und gut schmecken“, so Helmut Wensing, der die Tüte in seiner Hand fachmännisch mit weiteren Leckereien bestückt.

Routiniert, flei0ig und mit Unterstützung durch unseren 1. Vorsitzenden Christian Jasper, das Süßigkeiten-Team

„Am Sonntag werden einem die Tüten förmlich aus den Händen gerissen“, so Monika Melles zum Ablauf des Sonntags und Renate Schumann ergänzt: „Es macht immer wieder Spaß die Tüten zu packen, wenn sie einen derartigen Zuspruch finden.“

Der Tisch biegt sich fast unter der Last des Süßen

Aber nicht nur die Süßigkeitentüten wollen gepackt werden. Auch für rd. 2000 Trostpreise für die Tombola zeichnen die Paare verantwortlich. „Es ist einfach klasse, keine Nieten mehr auf dem Festplatz zu finden, die Kinder sammeln die Nieten mit Begeisterung und tauschen die an unserem Stand gegen Süßigkeiten ein“, berichtet Willi Melles, der an den Schützenfest-Sonntagen für den Standaufbau und die Standbetreuung zuständig ist. Dabei kann er wunderbar auf die kleinen Kunden eingehen und schafft es immer wieder, mit den Kids ins Gespräch zu kommen. In diesem Jahr wurde das Team von unserem 1. Vorsitzenden Christian Jasper unterstützt, der dafür auch den ein oder anderen Tropfen verköstigen durfte. NEIN! Natürlich keine Süßigkeiten – die sind für die Kids. „Damit ein Schützenfest reibungslos abläuft und sich unsere Gäste wohlfühlen, ist viel Arbeit erforderlich. Arbeit, die teilweise im Stillen und Verborgenen erfolgt. Das Packen der Süßigkeiten ist so eine Tätigkeit und ich danke dem Team von ganzem Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz.“ so Christian Jasper am Ende eines schönen Abends.

Ein schönes Bild und begehrte Tüten

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Nachbarschaft Hanninghof bindet Kranz für Königspaar

In der Nachbarschaft unseres Königs ist es noch gelebte Tradition, dass sich die Nachbarn zusammenfinden, um bei Hochzeiten, Silber- Gold- und weiteren Ehrenhochzeiten, aber auch bei einem amtierenden Schützenkönig einen Kranz zu binden und geschmückt mit zahllosen Rosen zum Ehrentag vor der Eingangstür des Jubilars oder Königs/Königin aufzuhängen.

So traf sich die Nachbarschaft unseres Königspaares Volker und Marlies Dieminger am Wochenende um einen insgesamt 10 Meter langen Kranz aus frischem Grün zu binden, der am kommenden Samstag von den Nachbarn vor der Tür des Königspaares aufgehangen wird.

Klare Aufgabenteilung. Schneiden…

und Binden ist in den Händen der Männer…

Die Rollenverteilung ist bei dieser Traditionsveranstaltung wie seit ewigen Zeiten klar geregelt. Die Männer schneiden das Grün, legen es zu kleinen Sträußen zusammen und übergeben es an Siegfried Kind, der zusammen mit seinem Sohn Oliver geschickt und mit viel Erfahrung den Kranz auf ein Seil drapiert. Die Frauen hingegen sitzen meist in einem anderen Raum und fertigen die Rosen. Aber nicht einfach so….sondern nach alt überlieferten Skizzen. 15 cm grün und 35 cm weiß werden benötigt, um aus ein wenig Krepp-Papier eine ansprechende Rose zu zaubern.

nach klaren Regeln wird hier gewerkelt.

In der Nachbarschaft geht nichts ohne Plan.

Natürlich klappt das alles nur, wenn das Königspaar auch ausreichend für die körperliche Leistungsfähigkeit vorgesorgt hat. Neben zahlreichen Eiern, Käse und Salami (war schon immer so) sorgt auch die bei der Königin so beliebte „Bratwurstimbrötchen“ für die richtige Grundlage, damit die Arbeiten gut von der Hand gehen. Und zum Nachspülen muss natürlich auch ein klein wenig zur Verfügung stehen. „Neben dem Binden des Kranzes und der Anfertigung der Rosen, die für einen wunderschönen Eingangsbereich sorgen, ist natürlich die Geselligkeit und der Frohsinn an diesem Abend das Besondere“, freut sich Volker Dieminger über die zahlreichen Beteiligten und die lockere und fröhliche Runde. Und seine Ehefrau und Königin ergänzt: „Ich freue mich über unsere gut funktionierende Nachbarschaft und jede einzelne Feier, die wir immer wieder gemeinsam mit unseren Nachbarn in toller Runde und mit viel Spaß genießen“.

Gehört traditionell dazu…

Nach der Arbeit darf man auch mal feiern….

…oder die alten Zeiten in Erinnerung rufen.

Nach getaner Arbeit wurden noch viele interessante und amüsante Geschichten aus der älteren Vergangenheit der Siedlung erzählt und dabei manch verstorbener Siedler mit seinen Späßen und Anekdoten wieder in Erinnerung gerufen. Das freut unsere Jungschützenkönigin Lea Dieminger ganz besonders: „Ich finde es total spannend und interessant, was die früher hier alles in der Siedlung angestellt haben und auch anstellen konnten, ohne dass Polizei, Rechtsanwälte, Richter oder Schlichtungsstellen angerufen werden mussten. Einfach mal einen ordentlichen Anschiss kassieren, die Ohren lang gezogen bekommen, eine Entschuldigung beim „Opfer“ des Streiches aussprechen und alles war wieder gut – für beide Seiten. So gesehen stimmt ja der Spruch – früher war alles besser.“

Die Nachbarn

Fahne an der Kirche aufgezogen

Mit dem Hissen der Vereinsfahne an der Kirche St. Joseph beginnt die letzte Woche vor dem Schützenfest. Sobald die Fahne neben der Kirchenfahne im Wind weht, ist es für jeden auch optisch erkennbar: Kohvedel feiert sein Schützenfest. Erfreut nehmen die Kohvedeler zur Kenntnis, dass Diakon Robert Schüttert jedes Jahr an dieser Zeremonie teilnimmt und sich jeweils Zeit nimmt, um mit vielen Schützinnen und Schützen ins Gespräch zu kommen.

nicht gerade ein leichtes Unterfangen

Das Hissen der Fahne vor der Kirche geht auf eine Initiative unseres Offiziers Martin Wewerink zurück, der vor Jahren diese Aktion mit der Kirche abgesprochen und ins Leben gerufen hat. „Anfangs wurde der Termin genutzt, um auch eine Kontrolle der Schützenuniformen und Ausrüstungsgegenstände vorzunehmen“, erinnert sich Vorsitzender Christian Jasper, „doch scheinbar gab es eine Woche vor dem Fest noch zahlreiche ungeklärte Kleidungsfragen, so dass die Kandidaten aus den daraufhin angeordneten „Strafliegestützt“ gar nicht mehr herauskamen. Von daher haben wir die Kontrolle auf das Festwochenende verlegt“ schmunzelt er mit einem Augenzwinkern.

aber Hermi bleibt immer bester Laune.

Das es neben der schweißtreibenden Arbeit (kein Scherz – und ein großes Dankeschön an Hermie Fauler) auch das ein oder andere kühle Getränk gibt, versteht sich von selbst. Und natürlich fanden auch einige Schützinnen und Schützen begleitet von König Volker und seiner Königin Marlies anschließend den Weg in unsere Vereinsgaststätte Mölleck zu Elke und Hansi. Der Count Down läuft….

Zahlreiche Teilnehmer trotz des Juiläums bei der TSG

Über 300 Rosen in Rekordzeit

Angeregte Gespräche, viel Spaß und Freude prägten den Abend.

Wie in jedem Jahr kurz vor dem Schützenfest trafen sich auch an diesem Wochenende die Jungschützen des Schützenvereins Kohvedel, um neben der Anfertigung von zahlreichen Rosen für den Zeltschmuck vor allem auch ein paar gesellige Stunden miteinander zu verleben. Und so wurde auch nicht lange gefackelt, als die Truppe am späten Nachmittag bei ihrer Jungschützenkönigin Lea Dieminger und ihrem König Philipp Schieve eintrafen. Gemeinsam mit den Ehrenpaaren des Jungschützenthrons Sabrina Mensmann und Dominik Schieve sowie Jana Sandkühler und Chris Hommer ging es mit allen Jungschützen In der zur Festscheune umgestalteten Garage sofort fleißig ans Werk. Unter Einsatz schweren Geräts (mehrere Akku-Schrauber) konnten die über 300 Rosen in gemeinsamer Arbeit in Windeseile fertig gestellt werden.

viele Hände..schnelles Ende

…und zack….alles fertig

Anschließend wurde daraufhin der Garten in Beschlag genommen und für diverse Spiele und ja – auch Trinkspielchen – eingesetzt. Fröhlich und entspannt ging es in einen lustigen und kurzweiligen Abend und so manch eine kühne Idee fürs Schützenfest wurde geschmiedet und einige der Ideen aus dem vergangenen Jahr auch in die Tat umgesetzt, so wie die gefürchtete Bierschaukel, bei der kaum ein T-Shirt trocken bleibt.

Besetzung des Vorgartens

Selbst der Seniorenkönig Volker, der am späten Abend mit seiner lieben Königin Marlies (dies ist ein Insider, für alle die regelmäßig DZ lesen und Andreas Feldmanns Kommentare kennen) zu der Truppe stieß, brauchte rd. 5 Minuten um ein Glas Bier halbwegs unfallfrei leeren zu können und das trotz der Anfeuerung durch sein Ehrenpaar Martina Gotteswinter und Andreas Feldmann.

Er konnte die Bierschaukel anscheinend deutlich besser, als der Seniorenkönig.

Dank des wunderbaren Wetters hatten die Jungschützen bis in die frühen Morgenstunden eine Menge Spaß an lustigen Spielen, angeregten Gesprächen, Unterhaltung, Abwechselung, aber auch dem ein oder anderen kalten Getränk.

Ein klein wenig traditioneller Wettkampf war auch dabei.

Vorbereitungen fürs Fest abgeschlossen

Bei der Offiziers- und Vorstandsversammlung zur Vorbereitung des Schützenfestes konnte unser Vorsitzender zahlreiche aktive Schützinnen und Schützen und unsere Königspaare begrüßen. Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigte sich Christian Jasper gut vorbereitet und handelte jeden einzelnen Tag des bevorstehenden Schützenfestes routiniert ab.

Unser Vorstand war gut vorbereitet

Angefangen mit dem Zelt schmücken am Donnerstag bis zum Abbau und Aufräumen am Dienstag rief er alle anstehenden Aufgaben und Arbeiten auf und konnte bei allen Punkten ein „Läuft“ von den zuständigen Arbeitsgruppen vernehmen. So kann denn der Vorstand beruhigt die letzten Tage vor dem Fest auf sich zukommen lassen und dies mit dem guten Gefühl, dass alle Aufgaben erledigt werden. Diskutiert wurde über eine Veränderung der Gratulation bei den Königshäusern. Hier soll es zu einer deutlichen Reduzierung und damit zu erheblich weniger Störungen des Festablaufs kommen, waren sich alle Versammlungsteilnehmer einig. Mit dem dringenden Appell unseres Vorsitzenden, an der Vogelstange Mut zu beweisen endete der offizielle Teil der Versammlung so rechtzeitig, dass für viele Teilnehmer/innen noch ein Besuch auf dem Weinfest möglich war.

voller Saal bei der letzten Versammlung vor dem Schützenfest.