Der Ehrenherr unseres Jungschützenthrons Chris Hommer darf sich nun „Der Bachelor“ nennen. Nicht weil er die Rosen verteilt hat, sondern weil er nach drei harten Jahren strammer Ausbildung heute die Prüfung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst mit gutem Erfolg bestanden hat. Wir gratulieren unserem Ehrenherrn und frisch gebackenem Stadtinspektor mit einem dreifachen Horrido.
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Kohvedel im VIP Service bei VfL. Bochum vs. FC United Brentford
Am Dienstag erst das Zelt aufgeräumt und den Schützenfestabschluss organisiert und am Mittwoch schon wieder im Einsatz im VIP Service bei der TSG Dülmen. Das sind die Kohvedeler. Bei dem Freundschaftsspiel des VfL Bochum gegen den britischen Zweitligisten Brentford United übernahmen die Kohvedeler die Aufgabe im VIP Bereich die Versorgung der Gäste, Sponsoren und Freunde des VfL Bochum und der TSG Dülmen mit Getränken und Speisen sicher zu stellen. Dabei überzeugten die Schützinnen und Schützen mit Professionalität, Freundlichkeit und perfektem Service.
Zum Abschluss freuten sich die Servicekräfte über ein gemeinsames Gruppenbild mit einigen Bochumer Fußball-Profis.
Frühschoppen mit Sprungbeförderung des Kommandeurs

Tolle Stimmung beim Frühschoppen (fast alle Bilder in diesem Bericht von den Streiflichtern – Reimund Menninghaus -)
Pünktlich um 10.30 Uhr konnte Vorsitzender Volker Dieminger den wichtigsten Tagesbefehl erteilen: „Bier marsch“, damit war der Frühschoppen des Schützenvereins Kohvedel 2016 eröffnet. Zahlreiche Ehrengäste, u.a. Bürgermeisterin Lisa Stremlau, die extra ihren Urlaub für den Frühschoppen verschoben hatte, konnte der Vorsitzende im Festzelt begrüßen. Aber auch zahlreiche Abordnung befreundeter Schützenvereine nahmen an dem Frühschoppen teil.
Frau Bürgermeisterin Stremlau erläuterte anhand einer Kurzgeschichte, dass es weder den Weihnachtsmann, noch den perfekten Mann geben kann. Im Übrigen brauchten die zahlreichen städtischen Bediensteten, die an diesem Morgen im Festzelt der Kohvedeler zu Gast seien, keine Sorgen haben; sie würde gegen 13.00 Uhr den Frühschoppen verlassen und in den Urlaub fahren.
Eine Bemerkung die Martin Kissenkötter in seinem Grußwort der Vereine aufgriff mit der Anmerkung: „Na klar, um 13.00 Uhr ist das Freibier zu Ende.“ Im Übrigen brachte Martin Kissenkötter mit nur drei auf einem Bierdeckel notierten Stichworten eine schmissige, humorvolle und sogar leicht politische Rede zu Gehör, die die Frühschoppenteilnehmer von den Stühlen riss. „Sonst ist die CDU ja durchaus mit mehreren Gästen vertreten, heute allerdings nur mit Markus Schmitz. Die anderen sind unterwegs und suchen Beigeordnete.“ Aber genauso nahm er unser innovatives und sehr individuelles Antreten am Sonntag auf die Schippe, oder auch die „Bestrafung der beiden Kühlschrankoffiziere mit kaltem Wasser bei gefühlten 30 Grad im Schatten“. Natürlich erhielt er für seinen humorvollen Beitrag den verdienten Applaus. Peter Emming als 1. Vositzender des Schützenvereins Hiddingsel überbrachte die Grüße der Vereine aus den Ortsteilen und erinnerte noch einmal an die langsam wachsende Freundschaft zwischen Kohvedel und Hiddingsel und die gegenseitigen Besuche zu den Schützenfesten. Robert Schüttert als Diakon sprach im Namen der Kirchen zu den Gästen.
Neben der Ehrung der 25 jährigen (Hermi Fauler und Lothar Engbers) und 40 jährigen Jubilare (Ernst Hofmann, Franz-Josef Mensmann, Werner Wewerink und Horst Winkler) sowie dem Silberkönig Gottfried Neumark überreichte der Vorsitzende dem Offizier Markus Becker den Orden für besondere Verdienste im Verein. Dies insbesondere für die langjhährige Organisation des Kohvedel Cups.
In einem launigen Vortrag machte Volker Dieminger dann aus seiner beruflichen Funktion heraus deutlich, was eine Sprungbeförderung ist und unter welch engen Voraussetzungen derartige Sprungbeförderungen überhaupt nur möglich sind, um dann die Katze aus dem Sack zu lassen und Björn Strietholt als Kommandeur der Kohvedeler für eine Sprungbeförderung vom Major zum Oberst vorzuschlagen. Dies vor allem aufgrund seines zusammenführenden Wesens im Verein, seiner Aktivitäten in Sachen Vereinsfahne, seiner Aufbauarbeit was die Kontakte zu den anderen Vereinen oder auch zu den Musikkapellen anbelangt. Aber auch aufgrund seines überobligatorsichen Einsatzes für den Verein haben alle Abteilungen der Beförderung einstimmig zugestimmt, so dass König Thomas Elsbecker durch das Anlegen der Schulterklappen und einen kräftigen Hieb auf die Schulter die Beförderung offizielle besiegeln konnte. Der langanhaltende verdiente Applaus der Kohvedeler, die sich von ihren Plätzen erhoben hatten, war Björn sicher.
Björn beförderte anschließend die Fähnriche Andreas Feldmann und Ralf Cordes aufgrund „ihres hohen Lebensalters und der damit einhergehenden Lebenserfahrung“ zum Leutnant. Natürlich steckte auch hinter diesen Beförderungen die Anerkennung für die hohe Einsatzbereitschaft der beiden nicht mehr ganz soooo taufrischen Offiziere u.a. als Königsadjutanten.
Eine besondere Ehrung wurde Alfons Mensmann und Willi Melles zuteil. Beide langjährige Offiziere wurden zu Ehrenmajoren ernannt.
Nach weiteren Siegerehrungen und Pokalverleihungen, konnten „Eismann“ Maurice Gröger und „Schneemann“ Max Riddermann noch einmal demonstrieren, wie sie am Donnerstag Abend beim Zeltaufbau einen Kühlschrank besetzt hatten. Da allerdings nur ein kleineres Modell zur Verfügung stand, klappte die Vorführung nicht ganz perfekt.
Nach einer tollen Verlosung mit zahlreichen Preisen, die Thomas Melles erneut zusammengestellt und besorgt hatte, konnte der Vorsitzende nach dem vielstimmig gesungenen Steigerlied „Glück Auf“ pünktlich um 13.00 Uhr die Damen ins Zelt geleiten lassen und den Frühschoppen offiziell beenden.
Natürlich wurde noch lange und anhaltend gefeiert und selbstverständlich war der offizielle Abschluss der Feierlichkeiten wieder in der Vereinsgaststätte Mölleck. Dem Vernehmen nach soll es auch hier bis in den frühen Dienstag morgen noch „anregende Gespräche“ und „hochgeistige Getränke“ gegeben haben.
Schwester zieht für Schwester den Hauptpreis
Das ist wahre Geschwisterliebe. Bei der großen Tombola am Sonntag im Festzelt der Kohvedeler zog Lisann Höltker für 10 Euro Lose. 5 dieser Lose behielt sie für sich. Die anderen 5 Lose gab sie ihrer Schwester Leonie Höltker. Und wie es der Zufall wollte. Ihre Schwester Leonie erhielt die 5 Lose in denen sich auch der Hauptpreis, ein Damenfahrrad, verbarg. Für Lisann war aber von Anfang an klar: „Das waren die Lose für meine Schwester, also ist das auch ihr Fahrrad.“ „Respekt können wir vom Verlosungsteam für derart große Geschwisterliebe nur sagen.“
Mutter zielt hervorragend – Vater und Sohn regieren Kohvedel

Spielmannszug Wulfen. Schön, dass ihr uns begleitet habt. Wir freuen uns auf 2017 mit euch. Alle Fotos in diesem Bericht = DZ Dülmen – Daniel Niehues
„Ein Sonntag, wie er schöner nicht sein könnte“, so bringt es der 1. Vorsitzende der Kohvedler Schützen auf den Punkt. Und in der Tat; alle Zutaten für einen perfekten Schützenfestsonntag waren da. Herrliches Wetter, ein absolut witziges und für die Gäste unterhaltsames Antreten, ein Lindwurm als Schützenzug zum Festzelt, ein gut besuchter Platz beim Vogelschießen und ein spannender Wettkampf um die Königswürde. In Island könnte sich der Vorsitzende jetzt umtaufen lassen in: „Läuftbeiunsson“.
Die zahlreichen jungen Mädchen und Frauen der Wilmsberger Tanzgarde in ihren grün-weißen Gardekostümen begleiteten den Festzug am Sonntag bei tropischen Temperaturen auf dem Marsch zum Festplatz. Sicherlich für die besonders jungen Tänzerinnen unter ihnen schon eine Herausforderung. Trotzdem strahlten sie alle Fröhlichkeit und Freude aus.
Und nach einer kurzen Verschnaufpause zeigten die drei Abteilungen „Junioren“, „Senioren“ und „Die Minis“ im Zelt ein Feuerwerk an akrobatischen Tanzeinlagen. Sowohl Garde- als auch Showtanz begeisterten das Publikum und verursachten bei so manchem Gast ungläubiges Staunen, was die jungen Damen an Akrobatik, Schnelligkeit, Gelenkigkeit und Frohsinn auf die Bühne zauberten. „Kohvedel verneigt sich von euch,“ zollte der 1. Vorsitzende allen drei Gruppen großen Respekt.
An der Vogelstange wurde derweil bei den Jungschützen bereits laut gejubelt. Mit dem 84. Schuss holte sich Thomas Elsbecker junior die Königswürde. Zu seiner Königin erwählte er sich Marleen Letzner. Als Ehrenpaare fungieren Chris Hommer mit Jana Sandkühler und Philipp Schieve mit Lea Dieminger, Ehrenpaar wurde Franzi Thiehoff mit Chrisitan Scholz.
Nachdem der Holzvogel für die Senioren mit Muskelkraft (der Elektromotor hat wohl aufgrund der Hitze seinen Geist aufgegeben) nach oben befördert und es mit dem Großkaliber ernst wurde, kristallisierten sich 3 Kandidaten heraus, die mit scharfem Augen und ruhiger Hand auf den Vogel anlegten. Sabine und Thomas Elsbecker senior als Eltern des Jungschützenkönigs und Ludwig Willeczelek, der – zum Erstaunen seiner Gattin Gertrud – bis kurz vor dem finalen Schuss im Rennen blieb.
Lange Zeit sah es so aus, als ob Kohvedel erneut eine Königin feiern dürfte. Denn Sabine Elsbecker erwies sich als wahre Scharfschützin. So holte sie in schneller Folge den Reichsapfel und dann den linken und den rechten Flügel herunter.
Auch in der Folge zerlegte sie mit ihren Schüssen das Federvieh immer weiter. Aber auch Thomas Elsbecker erwies sich als ebenbürtiger Schütze und so war es nur eine Frage der Zeit, wann der Vogel seinen Widerstand brechen würde. Mit einem gezielten Schuss hatte dann Sabine dem Vogel „das Rückgrat gebrochen“ und einen deutlich erkennbaren Riss durch den Vogel getrieben. Jetzt bedeute der nächste Schuss den Königsschuss. Das wollte sich Thomas Elsbecker dann auch nicht nehmen lassen, zielte gut und holte die Reste des Federviehs von der Stange.
Bei der Proklamation verkündete unser Vorsitzender Volker Dieminger dann auch: „JA…wir haben zwei neue Königshäuser und JA….Kohvedel kann auch Männer“. Es hätte aber auch sehr gut wieder eine Frau werden können. „Auch darüber hätten wir uns mega gefreut. Bei uns ist es keine Eintagsfliege, dass die Damen die Königswürde erringen. Es ist ein fairer und ausgeglichener Wettkampf“.
Am Sonntag Abend war es vor allem eine große Gruppe frisch gebackener Abiturienten um den Jungschützenthron, die das Festzelt zum Beben brachten. Einen Flashmob nach dem anderen zauberten die zahlreichen Gäste von Marleen und Thomas jun. auf die Tanzfläche und motivierten die schon etwas fußlahmen Offiziere und Vorstandsmitglieder zum Mitmachen. „Da kann man ja gar nicht anders, da muss man ja mitmachen“, war selbst unser Kommandeur Björn ein fleißiger Mittänzer.
Der Thron 2016
Der Thron schunkelt














































