Ein Sonntag voller Überraschungen

Auf gehts

Das Wetter hielt sich. Das war schon einmal die Grundvoraussetzung für einen gelungenen Schützenfest-Sonntag. Wenn auch der Vor- und der Nachmittag mit Antreten und Marsch zum Zelt noch den alten Königspaaren gehört, so interessieren sich die Gäste nach dem ersten Schuss auf den Vogel doch verstärkt darum, wer denn neuer König der Kohvedeler wird.

Das Federvieh zeigte sich auch lange Zeit unbeeindruckt von den zahlreichen Kleinkaliberschüssen. Auch das große Kaliber ließ den Vogel äußerlich ungerührt. Bis… ja bis sich das alles schlagmals ändern sollte. Aber dazu später mehr.

Antreten auf dem Markt. Die Königskutsche mit den Königspaaren Philipp Schieve und Lea Dieminger sowie Marlies und Volker Dieminger (von links)

Die Ehrenpaare des Seniorenkönigs mit Andreas Feldmann, Martina Gotteswinter, Annegret und Heinz Pankock (von links)

Die Ehrenpaare des Jungschützenkönigs, Dominik Schieve und Sabrina Mensmann, Jana Sandkühler und Chris Hommer (von links)

Beim Antreten auf dem Marktplatz und dem Fahnenschlag lief alles noch wie gehabt und routiniert ab. Meldung, Parademarsch und Vorbeimarsch. Alles war in den routinierten Händen des Kommandeurs Björn Strietholt perfekt vorbereitet. Überraschung Nr. 1 des Tages: Eine zahlenmäßig erstaunlich große Damenkompanie lief erstmals im Zug mit und zeigte sich ebenfalls gut auf das Marschieren vorbereitet.

Beim Fahnenschlag

Vorbeimarsch

Überraschung Nr. 2: die Altschützen geben sich größtenteils mit schwarzer Hose und weißem Hemd ein einheitliches Outfit.

Der neue Vogel

Die Altschützen

Unsere Fahnenschläger

Auf dem Marsch zum Festplatz gab es dann die ein oder andere Überraschung mit den Kutschen. Den Pferden war die Marschgeschwindigkeit offensichtlich nicht schnell genug und so sagten sich zwei der tierischen Begleiter dann zwischendurch auch schon mal: wenn ihr nicht schnell genug seid, dann bleiben wir einfach einmal stehen. Aber die erfahrenen Kutscher hatten dies auch schnell wieder im Griff. Etwas brenzliger wurde es, als einem Pferd eine Wespe einen Stich im Bereich des Schweifes beibrachte. Aber der konzentrierte Kutscher hatte die Situation perfekt im Grifft.

Die letzten Stunden der Regentschaft laufen.

Himmel…Himmel

und heute erklären wir den Unterschied zwischen klein und groß

Am Zelt angekommen gab es für den König die nächste Überraschung: Seine Ehrenherren hatten dem bekennenden Schottland-Fan einen Dudelsack-Spieler besorgt, der im Festzelt den Gästen so manches Stück näher brachte. Besonders bei „Highland-Cathedral“ konnte König Volker ein Tränchen nicht mehr zurückhalten. Auch den Ausmarsch des alten Throns zur Abgabe des ersten Schusses auf den neuen Vogel begleitete der Dudelsack-Spieler und verabschiedete sich dann mit „Muss i denn, muss i denn zum Städele hinaus“ von der Festgemeinde.

Das alte Königspaar eröffnet das Vogelschießen

Doch damit nicht genug, hatte Tanja Kind, eine Nachbarin des Königs eine schmackhafte und sehenswerte Kohvedel-Torte für die Throngesellschaft gebacken und brachte die Torte passend zum Beginn des Kaffeetrinkens ins Festzelt.

Sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch phantastisch

Neben diesem Kuchen gab es aber auch viele leckere selbstgebackene Kuchen an der Kuchentheke des Schützenvereins, Margret Lindner mit ihrem bewährtem Team versorgte die Gäste ebenso professionell wie freundlich mit schmackhaftem Kaffee und Kuchen.

Die Cafeteria war gut besucht und die Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll zu tun.

Die Tombola mit 500 zum Teil sehr hochwertigen Preisen fand starke Beachtung und so waren die Lose schnell vergriffen. Das Fahrrad gewann Jendrik Fauler und der große Flachbildfernseher ging an Tanja Bierbrauer.

Erneut eine super Tombola auf die Beine gestellt

Tanja Bierbrauer gewinnt den Flachbildfernseher.

Bei so vielen Preisen und Überraschungen im Zelt überrascht es dann auch nicht mehr, dass es an der Vogelstange ebenso einige Überraschungen geben sollte. Zunächst musste zum Bedauern festgehalten werden, dass in 2019 kein Jungschützethron eingerichtet wird. So wurde dem Altschützenvogel zunächst mit reichlich Kleinkalibermunition eingeheizt, was ihn aber erkennbar kühl ließ. Unbeeidruckt von den darauf folgenden scharfen Schüssen hielt der Vogel seine Flügel tapfer in den Kasten. Vielleicht gingen die zahlreichen Schützen davon aus, dass bei einem derartig kompakten und äußerlich unbeschädigtem Vogel noch lange auf den Vogel geschossen werden muss, bis dieser sich endlich ergibt. Und so riss die Schlange der Schützen an der Vogelstange nicht ab ….. bis der Vogel …. ÜBERRASCHUNG …. seine Flügel einklappte, seinen Körper spaltete und den Kasten Richtung Erde verließ. Mit dem 221 Schuss  machte Ulrich Niehues (nach seinem Königsschuss 2008) mit dem Vogel erneut kurzen Prozess, blieb kurz ungläubig stehen, um dann freudestrahlend die Arme in den Himmel zu strecken und sich von der Festgesellschaft feiern zu lassen. Zu seiner Königin erwählte er seine Ehefrau Silke Niehues. Als Mundschenkpaar fungieren Ruth und Ralf Cordes, Ehrenpaare sind Nicole und Thomas Melles sowie Nicole und Andre Fauler.

Ulrich Niehues beendet das Vogelschießen überraschend zu diesem Zeitpunkt mit einem gezielten Schuss

Nach der Proklamation, bei der Joachim Gerversmann noch als Sternkönig geehrt werden konnte, ging es dann bei einem zünftigen Festball zu Ehren des neuen Königshauses weiter. Hier sorgte Ralf Kuhmann mit schmissiger Musik für gute Stimmung.

Einmarsch zur Proklamation

Der alte König gratuliert dem neuen König Ulrich herzlich.

Die Krone als Zeichen der Königswürde für Silke Niehues.

Einmarsch zum abendlichen Festball

Ein Offiziersthron, der stolz auf seine Uniform ist.

zahlreiche Gäste machten Ulrich un d Silke ihre Aufwartung

Die Feuerwehr war an diesem Wochenende bei Kohvedel im Dauereinsatz.

Einmarsch

Entgegennahme des Fahnenschlags

Auch beim Ehrentanz machen die beiden Regenten eine gute Figur.

…und wieder geht es direkt in die Tanzrunde.

Gratulationen, die nicht enden wollen

Und zur Krönuung der moderne LED-Fahnenschlag der älteren Fahnenschläger

Die Feiergemeinde

Unser neues Königshaus; es lebe HOCH!

Am Rande sei erwähnt, dass mit dem gezielten Schuss von Ulrich Niehues gleichzeitig eine weitere Überraschung ausblieb. Denn den 222. Schuss hätte eine Frau abgegeben. Aber damit kennt sich der Schützenverein Kohvedel ja bereits bestens aus.

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Zelt platzt beim Festball am Samstag förmlich aus den Nähten

Die Throndamen an der Kirche

Die Herren der Königshäuser

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst wurden die beiden Königshäuser um Jungschützenkönig Philipp Schieve und Jungschützenkönigin Lea Dieminger, sowie das Seniorenkönigspaar Marlies und Volker Dieminger mit ihren Ehrenpaaren von zahlreichen Schützinnen und Schützen zum gemeinsamen Marsch zum Festzelt am düb abgeholt. Jungschützenkönigin Lea Dieminger hatte sich dabei für ihren Vater etwas besonderes ausgedacht und organisiert: „Es war immer Vaters Wunsch, dass die Fahnenschläger, die damals als Vater in den Verein eingetreten ist geschlagen haben, noch einmal die Fahne für ihn schlagen. Ich freue mich, dass es mir gelungen ist, doch noch den ein oder anderen dafür reaktivieren zu können.“ Volker genoss die Darbietung sichtlich gerührt und dankte vor allem den ehemaligen Fahnenschlägern und seiner Tochter für diese tolle Überraschung.

Eine tolle Überraschung gelang Jungschützenkönigin Lea Dieminger – Bildmitte – mit dem Fahnenschlag der ehemaligen Fahnenschläger

PAUSE

Nach einer Stärkung und dem ein oder anderen Kaltgetränk setzte sich der Lindwurm in Bewegung und fast pünktlich um 20:40 Uhr marschierten die Throngesellschaften und ihre Gäste ins Zelt ein.

Kurze Marschpause mit kleiner Stärkung vor dem Abmarsch zum Zelt.

Einmarsch

mit Spaß ins Zelt

Nach einem tollen Fahnenschlag und dem Ehrentanz ging es sofort über in die Tanzrunden, wobei von Beginn an eine tolle Stimmung im Zelt herrschte.

Die jungen Fahnenschläger begeisterten ebenfalls

Die Band Modus konnte über ein langen Zeitraum an dem Abend keine Pause machen und so wurde ein Lied nach dem anderen förmlich in die Feiergesellschaft geworfen wobei sich die Tanzfläche immer weiter füllte. „2 Stunden durchspielen ohne Pause…eine wahnsinnige  Herausforderung für unsere Sängerinnen, aber es hat einfach mega Spaß gemacht mit euch“ war Ralf Kuhmann von der Atmosphäre im Zelt begeistert.

Wahnsinns Stimmung

„Unser Zelt war recht früh gut gefüllt und es kamen immer weiter Gäste, die mit uns feiern wollten, wir haben uns riesig gefreut“, war Christian Jasper über den Verlauf des Abends sehr froh. „Unsere Freunde aus Leuste, die an dem Abend die Abendkasse besetzten und den Einlass regelten hatten zum Schluß gerade noch 3 Einlassbändchen übrig, mit so einem Andrang haben wir nicht gerechnet“, war auch Kassierer Christian Becks mehr als zufrieden mit dem Fest.

Ein zum Bersten gefülltes Zelt

Lang, ausgiebig und fröhlich feierte der alte Thron mit seinen Gästen, Freunden und Verwandten einen wunderschönen und harmonischen Festball, der auch immer wieder Überraschungen für den Thron bereithielt. Besonders gefreut hat sich König Volker (auch Mitglied im Schützenverein Leuste) über einen spontanen Besuch der Jungschützen aus Leuste, die mit ihrem „Feiermobil“ ins Festzelt kamen. „Wenn euer Mobil leer ist, fülle ich es euch gerne wieder auf“, sagte Volker spontan den Jungschützen eine Spende für Bier und Eier zu.

Und natürlich wurde gerudert

Tolle Stimmung beim Damenkaffee

Rd. 150 Damen konnte der Vorsitzende Christian Jasper am Freitag Nachmittag im Festzelt der Kohvedeler zum diesjährigen Damenkaffee begrüßen.

Konzentriert aber gleichwohl locker, Vorsitzender Christian Jasper meisterte „sein erstes Schützenfest“ als Vorsitzender mit Bravour

Die Majestäten um das Seniorenkönigspaar Volker und Marlies Dieminger, sowie den Jungschützenkönig Philipp Schieve und seine Königin Lea Dieminger hatten mit ihrem Einmarsch das Lächeln auf den Lippen und konnten einen fröhlichen und kurzweiligen Nachmittag verleben.

Gute Stimmung von Beginn an. Der Thron war gut gelaunt und in Feierlaune.

Dazu hatte sich der Vorstand einiges ausgedacht. Doch zunächst stärkten sich die Damen bei Kaffee, Kuchen, Sahne-Creme-Frucht-Spezialitäten, Schnittchen und anderen herzhaften Backwaren der Böckerei Böckmann bevor auch anschließend wieder Kaltgetränke an die Tische gebracht wurden. Dabei muss keine Dame am Buffet anstehen, seit ewigen Zeiten umsorgen die Männer die Damen und servieren alle Köstlichkeiten an den Tischen.

Ein gut gefülltes Festzelt und leckere Spezialitäten. Die Damen waren mehr als zufrieden

Immer wieder gut besucht: Der Damenkaffee der Kohvedeler.

Königin Marlies, die Ehrendamen und König Volker freuten sich über ein spezielles Geschenk der Adjutanten, das auf ihren Plätzen bereitstand.

Der König erhielt einen Porzellan-Bierkrug, die Königin nebst Ehrendamen Kaffeetassen als Erinnerung von ihren Adjutanten.

Anschließend genossen sie die Kleinkunstdarbietung von „Mia“, die den Gästen sehr platisch die bei ihr inne „Gallerie“ hängenden Bilder veranschaulichte.

Der Thron hatte eine Menge Spaß an dem Nachmittag.

Mia hatte eine klare Aussprache und deutliche Ansagen: SITZ!!!

Dies sollten die Damen quasi als „Mottivatination“ sehen, sie einmal „inne Gallerie aufn Hof“ besuchen zu kommen. Besonders das „blinde Huhn, das auch mal ein Korn findet“ alias Christian Becks kam bei den Damen gut an.

Das blinde Huhn findet auch mal ein Korn…

Bei der Beschreibung weiterer Bilder (zum Beispiel durch Dick und Dünn gehen) halfen dann die Königinnen und weitere Offiziere tatkräftig mit.

Anne geht durch Dick und Dünn

Lea war auch als Unterstützung aktiv.

Aber auch das von einigen Offizieren eingeübte Klavierkonzert in „Opus haumichweg“ löste Begeisterungsstürme aus und natürlich mussten die drei noch Zugaben geben, bevor man sie mit donnerndem Applaus von der Bühne ließ.

Kulturelles Highlight des Nachmittags: Das Klaiverkonzert in Opus haumichweg

Die Königin durfte sich von dem ordnungsgemäßen Zustand des musikalischen Zubehörs überzeugen.

Berndadette Wewerink, die in diesem Jahr für ihr silbernes Thronjubiläum geehrt wurde, hatte wieder gemeinsam mit Ulrike Dähling eine tolle Tombola auf die Beine gestellt und die glücklichen Gewinnerinnen konnten sich über zahlreiche und attraktive Preise freuen.

Bernadette Wewerink wurde durch Königin Marlies für ihr silbernes Thronjubilum geehrt

Eine attraktive Tombola wartete auf die Gewinnerinnen

Im Anschluss an den offiziellen Teil, trat die Jungschützenkompanie zur Gewehrausgabe und zur Probe des Antretens vor dem Festzelt an. Nach einem Gewaltmarsch zu Hermi Fauler, kurzer Stärkung und der ein oder anderen Korrektur, trafen die Jungschützen bald darauf wieder im Zelt ein und starteten mit dem Festauftakt für alle.

Das Üben des Antretens gehört natürlich dazu

Die von Jungschützenkönig Philipp Schieve organisierte Fotobox sorgte bereits am Freitag beim Damenkaffee für viel Spaß und kräftige Aktivitäten am Auslöser.

War schon am Freitag ein gut besuchter Bereich im Festzelt…die Fotobox.

Zelt schmücken mit vielen Helfern

Etwas unaufgeräumt. Aber das sollte sich schnell ändern

Das Zelt wurde am Donnerstag Vormittag im Regen von Albert Fimpeler und seinem Team aufgebaut. Bei den Verantwortlichen kam dabei die bange Frage auf, „ist das ein Omen für unser Schützenfest?“ Die Vorhersagen sind durchaus durchwachsen und vor allem die beiden Königsgesellschaften machen sich Sorgen um den Marsch am Samstag mit langen Kleidern bis zum Zelt. „NEIN, wir haben gutes Wetter bestellt und daher gehen wir davon aus, dass jeder trockenen Fußes ins Zelt kommt“, so der zuversichtliche 1. Vorsitzende Christian Jasper, dessen erstes Schützenfest als Vorsitzender vor ihm liegt. Konzentriert und nur wenig nervös geht er seine Aufgaben am Donnerstag beim Zelt schmücken an. „Da bist du überall gleichzeitig gefordert und am liebsten würde man sich teilen und an verschiedenen Stellen gleichzeitig sein“, erinnert sich unser Ex-Vorsitzender Volker Dieminger, der den Donnerstag Abend als amtierender König vornehmlich damit verbringt, den ein oder anderen Wacholder unters Volk zu bringen und letzte Absprachen zum Festablauf mit seinen Ehrenherren und den Verantwortlichen zu treffen.

Der Kassierer rechnet ab

Die Altschützen, Offiziere, Vorständler, Jungschützen, Damen und zahlreiche weitere Aktive bauen derweil die Schießstände und Abgrenzungen auf, hängen Wimpelketten und Lichterketten auf oder stellen frisch geschlagene Birken als Schmuck auf. Die Damen schmücken mit Hingabe den Thron, im Zelt werden Tische und Stühle für den Damenkaffee aufgebaut und ausgerichtet. Hinter der Theke versehen einige Kohvedeler gerne den Dienst am Getränkestand, während Familie Melles – wie seit vielen Jahren – für das leibliche Wohl mit Bratwürstchen und anderen Grillspezialitäten sorgt.

Unser Kassierer Christian Becks rechnet mit den Kassierern die Hauskassierung ab und muss auch so manche Rechnung begleichen (eine Tätigkeit, die nicht gerade Freudentränen in sein Gesicht zaubert). Markus Reiker spendiert den fleißigen Helfern, wie jedes Jahr eine hochvolle Sackkarre mit Bier, die beiden Königinnen Lea und Marlies Dieminger schenken mit ihren Ehrendamen selbstgemachte Liköre und Schnäpse aus und so nimmt der Abend einen ebenso erfolgreichen wie fröhlichen Verlauf.

Fleißiger Feger

„Die Helfer wissen, wofür sie verantwortlich sind und was sie tun müssen, das hat sich über die Jahre perfekt eingespielt, so das man als Verantwortlicher das Treiben entspannt verfolgen kann und sich darüber freut, dass eine Hand der anderen hilft“, ist Kommandeur Björn Strietholt voll des Lobes für die vielen Helfer. „Die Altschützen sind nicht nur  beim Feiern aktiv, man kann sich beim Aufbauen blind auf sie verlassen“, ergänzt Björn und nickt einem vorbeieilenden Helfer aufmunternd und anerkennend zu.

Nach der Arbeit darfst Du ruhen

Nachdem die Arbeit erledigt ist, stärken sich die Beteiligten dann ausgiebig am Grill- und auch am Getränkestand. Dabei darf es dann auch schon mal etwas später werden. Schließlich ist dies der noch komplett entspannte Auftakt in einen 4 tägigen Feiermarathon, der dann am Montag Nachmittag in der Vereinsgaststätte Mölleck seinen schmackhaften und traditionellen Abschluss finden wird.

Der kluge Mann baut vor und markiert sein Rad deutlich

Frisch – Frischer – Kindertüten

Wie seit unvordenklichen Zeiten traf sich das bewährte Team um Willi und Monika Melles, um auch für 2019 wieder knapp 200 Süßigkeiten-Tüten für die Kinder der Mitglieder zu packen. Mit Monika und Helmut Wensing, Renate und Heinz Schumann sowie Margret Wewerink ist ein Team zusammengewachsen, das nicht nur routiniert die Tüten packt und für eine gleichmäßige und gerechte Verteilung sorgt, sondern auch immer wieder mit neuen Dingen die heiß begehrten Tüten füllt. „Wir machen das immer erst kurz vor dem Fest, damit die Süßigkeiten frisch sind und gut schmecken“, so Helmut Wensing, der die Tüte in seiner Hand fachmännisch mit weiteren Leckereien bestückt.

Routiniert, flei0ig und mit Unterstützung durch unseren 1. Vorsitzenden Christian Jasper, das Süßigkeiten-Team

„Am Sonntag werden einem die Tüten förmlich aus den Händen gerissen“, so Monika Melles zum Ablauf des Sonntags und Renate Schumann ergänzt: „Es macht immer wieder Spaß die Tüten zu packen, wenn sie einen derartigen Zuspruch finden.“

Der Tisch biegt sich fast unter der Last des Süßen

Aber nicht nur die Süßigkeitentüten wollen gepackt werden. Auch für rd. 2000 Trostpreise für die Tombola zeichnen die Paare verantwortlich. „Es ist einfach klasse, keine Nieten mehr auf dem Festplatz zu finden, die Kinder sammeln die Nieten mit Begeisterung und tauschen die an unserem Stand gegen Süßigkeiten ein“, berichtet Willi Melles, der an den Schützenfest-Sonntagen für den Standaufbau und die Standbetreuung zuständig ist. Dabei kann er wunderbar auf die kleinen Kunden eingehen und schafft es immer wieder, mit den Kids ins Gespräch zu kommen. In diesem Jahr wurde das Team von unserem 1. Vorsitzenden Christian Jasper unterstützt, der dafür auch den ein oder anderen Tropfen verköstigen durfte. NEIN! Natürlich keine Süßigkeiten – die sind für die Kids. „Damit ein Schützenfest reibungslos abläuft und sich unsere Gäste wohlfühlen, ist viel Arbeit erforderlich. Arbeit, die teilweise im Stillen und Verborgenen erfolgt. Das Packen der Süßigkeiten ist so eine Tätigkeit und ich danke dem Team von ganzem Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz.“ so Christian Jasper am Ende eines schönen Abends.

Ein schönes Bild und begehrte Tüten