König tanzt auf (fast) allen Hoch…Schützenfesten

Als König Ulli Niehues im vergangenen Jahr voller Freude den Vogel aus dem Kasten geschossen hatte und damit zum zweiten Mal die Regentschaft über sein Kohvedel antrat, konnten ihm die Gäste aus einer Laune heraus entlocken, dass er während seiner Regentschaft gerne auf jedem Schützenfest mit seiner Königin Silke das Tanzbein schwingen würde.

Gesagt getan und nach der Devise „Corona du kannst uns mal…die Stimmung nicht vermiesen“ ließen es sich Ulli und Silke Niehues nicht nehmen, aus Anlass ihrer Silberhochzeit und mit dem eigentlichen Beginn der Schützenfestsaison bei unserer Freunden der Schützengesellschaft Börnste einen Ehrentanz aufs Parkett…sorry…auf den Asphalt zu legen.Und für alle die jetzt die Stirn kraus ziehen: …. ja auf den Mindestabstand wurde geachtet.

Glückliches Königs- und Silberhochzeitspaar Ulli und Silke Niehues

So kam unser Königspaar zu einem Schützenfest-und Silberhochszeits-Ehrentanz und unsere Börnster Freunde zu ein wenig Schützenfeststimmung, auch wenn das Zelt und gekühlte Getränke fehlten. Auf die Aktion und deren Fortsetzung angesprochen äußerte unser Königshaus: „Wir glauben nicht, dass wir das an allen Terminen schaffen werden, aber es hat jede Menge Spaß gemacht.“ Wir finden: „Das war SPITZE!“ (für alle die Hänschen Rosenthal noch kennen).

Corona und die Auswirkungen auf unser Vereinsleben

Liebe Kohvedelerinnen, liebe Kohvedeler,
in den vergangenen Wochen haben sich die Ereignisse überschlagen. Das Corona
Virus hält uns alle im Atem und beeinflusst unseren Alltag beruflich, familiär wie auch
in der Freizeit extrem. Eigentlich wäre nun zum Frühlingsbeginn der Zeitpunkt
gewesen, auf unsere zahlreichen Veranstaltungen in den nächsten Wochen
hinzuweisen.

Aufgrund der aktuellen Situation muss ich jedoch sämtliche geplanten
Termine aller Kompanien, einschließlich der Weinprobe, zunächst einmal bis Ende
zum 30. April untersagen, bzw. absagen. Die bereits überwiesenen Beträge der
Teilnehmer für die Fahrt ins blaue der Jungschützen und der Weinprobe werden
demnächst zurücküberwiesen.

Wie geht es weiter? Ist unser Schützenfest gefährdet? Findet überhaupt eine
Schützenfestsaison statt?

Diese Fragen wurden mir in den vergangenen Tagen sehr häufig gestellt. Leider kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässlichen Antworten geben. Die Vorsitzendenden der Dülmener Schützenvereine befinden sich in einem regelmäßigen und konstruktiven Austausch. Wir sind übereingekommen, die Geschehnisse der kommenden Wochen abzuwarten und zu beobachten. Über ein weiteres Vorgehen möchten wir uns nach den Ostertagen gemeinsam abstimmen. Ich versichere Ihnen, Sie über die neuen Entwicklungen zu informieren.

Daher bitte ich Sie ich noch um ein wenig Geduld und wünsche Ihnen bis dahin nur
das Beste und insbesondere Gesundheit und trotz allem viel Ruhe und Optimismus!

Herzliche Grüße
Christian Jasper
1. Vorsitzender

Ausflug der Freud- und Leidkasse nach Köln

Lagebesprechung vor der Abfahrt.

Perfekt organisiert hatte Björn Strietholt als Kommandeur den Ausflug der Offiziere und Vorstandsmitglieder, die gemeinsam in der Vergangenheit in die Freud- und Leidkasse eingezahlt hatten. „Beförderungen bei den Offizieren, Wahlen oder Wiederwahlen in den Vorstand, aber auch Fehler in der Anzugsordnung können zu kleineren oder größeren Strafen führen, die dann in die gemeinsame Kasse eingezahlt werden. Daraus finanzieren wir dann immer wieder einmal einen schönen Ausflug oder ein Fest,“ erläutert Björn Strietholt den Hintergrund.

Mit der Bahn ging es nach Köln, wo die Gruppe schon von zwei Kölner Originalen erwartet wurden, um eine sogenannte „Brauhauswanderung“ zu erleben.

Beste Fründe…

Aber nicht nur verschiedende Brauhäuser wurden angesteuert – in denen es übrigens jeweils nur ein Kölsch gab – sondern auch viele historische Stätten wurden besucht und die Kohvedeler bekamen interessante und spannende Hintergrundinformationen zum Beispiel zu den Heinzelmännchen, die nur deshalb nicht mehr die Arbeit erledigen, weil eine neugierige Frau sie verscheucht hat. Oder das die Roten Funken eigentlich eine ganz feige Truppe waren, die seinerzeit ohne Gegenwehr die Stadttore für die Franzosen geöffnet haben, heute aber ein umfangreiches Aufnahmeritual für neue Funken praktizieren.

Auch dass in der Nazizeit die Jungfrau des Kölner Dreigestirns tatsächlich eine Frau war und dass es nicht schadet, wenn man als Prinz Karneval, als Jungfrau oder Bauer schon etwas Geld mitbringt. Da war die Rede von rd. 300.000 Euro Ausgaben, die die drei sich teilen müssen. Holla die Waldfee….da ist König sein im Kohvedel aber eine ganz andere Nummer! Auch unsere Uniform kostet nicht mal ein Zehntel der Uniform der Stadtwache im Kölner Karnevel, die dort mit über 5.000 Euro zu Buche steht.

Das ein Kallendresser ein Dachrinnenscheißer ist und warum dies seinerzeit so üblich war, das findet am Besten einmal selbst bei dieser wunderschönen Tour heraus. Auch Lukas Podolskis Kneipe und seinen Shop werdet ihr dabei entdecken und wenn ihr Glück habt, unterzeichnet Prinz Poldi euch euren Einkauf.

Im Stapelhaus haben sich die Kölner früher gerne selbst bedient und die besten Sachen „gestapelt“

Im Stapelhaus regierte zunächst der Hunger

Den Abschluss der Tour bildete die Einkehr im Stapelhaus, wo sich die Truppe bei typisch Kölner „Himmel und Äd“, einem Halve Hahn oder einem 500 Gramm Kotelett stärken konnte, bevor die Truppe die Rückreise in „vollen Zügen“ genießen konnte.

Auf dem Heimweg

Die DB sorgt für nette Begegnungen und Körperkontakt

Übrigens, die Schalke-Fans unter den Kohvedelern haben ab sofort ein ganz neues Verhältnis zu den Kölner, und hier insbesondere zum Brauhaus „früh“….

„Die haben es einfach drauf die Kölner. Die Farbe bekommen wir auch noch hin“, meint unser Vorstandsmitglied Volker.

In Dülmen angekommen, ging es dann zu Meat-It in den Dernekamp: Burger-Buffet

Lecker

 

Cafeteria beim Flohmarkt Kinderhaus am Luchtbach

Im Rahmen der Kooperation zwischen unserem Schützenverein und dem Familienzentrum Kinderhaus am Luchtbach haben wir erneut die Cafeteria betreut und die kaufwilligen Mütter (und ein paar Väter) mit duftenden Waffeln, schmackhaften selbstgemachten Kuchen und Kaffee versorgt. Früh um 09:00 Uhr trafen sich die Helfer und bereiteten die Cafeteria und die Waffeln vor. Als dann um halb zehn die ersten Mütter den Kindergarten stürmten, stieg ihnen schon der Duft frischer Waffeln und frischen Kaffees in die Nase. Und so wurde die Cafeteria bei einer Stärkung genutzt, um miteinander ins Gespräch zu kommen, oder die gerade ergatterten Schnäppchen zu begutachten und zu bewundern. Bis in den frühen Nachmittag herrschter reger Betrieb, gleichwohl blieb noch einiges an leckerem Kuchen übrig, der aber noch an den verschiedenen Stellen Absatz fand. „Wir sind froh, über den Einsatz der Kohvedeler bei unserem Flohmarkt, sie gehören schon zur Familie“ ist Silke Bruchhaus, als Leiterin der Einrichtung froh über die Unterstützung. „Eine Hand wäscht die andere“ bringt es unser Vorsitzender Christian Jasper auf den Punkt und spricht damit die Unterstützung der Einrichtung bei unserem Schützenfest an.

Nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß und das ein oder andere Schnäppchen. Die Helferinnen und Helfer hatten Spaß.

Weiberfastnacht Rathaus: Kohvedel zapft für die Kolleginnen und Kollegen

Beste Stimmung und tolle Verkleidungen

Mittlerweile ist es bereits Tradition oder auch Brauchtum. Die Kohvedeler Schützen zapfen bei der Weiberfastnachtsfeier im Rathaus der Stadt Dülmen und versorgen die durstigen Kehlen fachmännisch und fröhlich mit kühlen Getränken.

Eine tolle Truppe

„Dies ist eine Aktion, bei der ich nur selten mehrfach nach Helfern fragen muss,“ so resümiert Christian Jasper als Vorsitzender die große Bereitschaft der Schützen hier zu helfen. Kein Wunder, herrscht doch immer eine super Stimmung im Rathaus und die feierwilde Gemeinde findet zumeist nette Worte für die Kohvedelder. Die Personalratsvorsitzende Mechthild Heilken bedankt sich jedes Jahr aufs Neue mit kleinen Präsenten bei den Helferinnen und Helfern und sogar die Bürgermeisterin hat sich gemeinsam mit den Kohvedelern hinter die Theke gestellt und die ihr von König Ulli zugewiesenen Aufgaben fachfraulich erledigt.

Unsere Bürgermeisterin packte tatkräftig mit an

„Leider können wir nach der Feier nicht mehr ins Ordnungsamt um den Scheidebecher zu trinken“, bedauert vor allem König Ulli Niehues die aktuellen Baumaßnahmen im Rathaus. „Das wird sich auch wieder ändern“ ist sich Vorstandsmitglied Popeye, alias Volker Dieminger sicher.

König Ulli und Bürgermeisterin Lisa hatte viel Spaß

Popeye Volker mit der Bürgermeisterin