Damenkompanie in Gründung

Gute Stimmung und konstruktive Gründungsgespräche

Zu ihrer ersten Zusammenkunft trafen sich interessierte Damen in der Gaststätte Sternemann, um die Gründung einer Damenkompanie mit den maßgeblichen Vertretern aus Vorstand und Offizierskorps zu erörtern. Auf offene Ohren stieß das Ansinnen und so kam man schnell überein, dass die Damenkompanie mit aktuell rd. 20 Gründerinnen schon beim diesjährigen Schützenfest mitmarschieren will. Weitere interessierte Damen sind natürlich jederzeit willkommen.

Die Damen wollen mit der Kompanie nicht „das Regiment“ übernehmen, sondern viel mehr ein Angebot auch für die Frauen schaffen, die dem Jungschützenkorps entwachsen oder einfach eine Heimat im Verein suchen. Gemeinsame Aktivitäten sollen das Jahr auch außerhalb des Schützenfestes begleiten und so treffen sich die Damen in Kürze zu einem Vergleichsschiessen auf der Schießanlage in Lette. Darüberhinaus ist eine weitere Zusammenkunft der Damen am 22.03.2019 ab 20:00 Uhr im TSG Heim vorgesehen. Hier sollen weitere Details zur Kompaniegründung und zu weiteren Aktivitäten besprochen und festgelegt werden. Interessierte Damen sind herzlich willkommen.

Zur Sprecherin der Damen wurde Vanessa Jasper ernannt. Vanessa ist bereits seit vielen Jahren engagiert im Vorstand aktiv, hat selber schon den Vogel abgeschossen und als Königin die Kohvedeler regiert. „Vanessa setzt sich sehr für die Stärkung der Rolle der Frauen im Schützenverein ein, von daher ist ihr diese Rolle auf den Leib geschneidert“, so unser Vorsitzender Christian Jasper am Ende eines konstruktiven Abends.

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Kohvedel Cup mit Sensation

Nach langen Jahren der Abstinenz, harter Arbeit im Trainingslager und intensiven Strategieberatungen ist es der Mannschaft des Gastgebers Kohvedel gelungen, nicht nur ein Tor zu schießen, sondern in der Vorrunde sogar drei Spiele zu gewinnen. Den Auftakt zu dieser Sensation machte Malte Niewerth mit seinem Siegtor gegen den „Karnevalsverein“ 20 Sekunden vor Ende der Partie.

Feierten den ersten Punktegewinn nach vielen Jahren wie den Turniersieg, die Kohvedeler Gastgeber

Die Mannschaft tobte und feierte den Sieg bereits wie den Turniersieg. Nach vielen Jahren mit Niederlagen am Fließband, sprach man in der Halle schon von einem historischen Sieg. In der Gruppe B konnte sich Kohvedel mit weiteren Siegen gegen die Nieströter („Derbysieger.“..“Derbysieger“ schallte es durch die Halle) und die Merfelder den 4. Platz von sieben Mannschaften sichern.

Doch dies war nicht der einzige Erfolg des Turniers. Neben fairen und sportlichen Wettkämpfen stand vor allem die Geselligkeit auf dem Programm.

Die Gespräche untereinander kamen nicht zu kurz

 

Von Anfang an herrschte eine gesellige Atmsphäre beim Kohvedel Cup

Die Schützen genossen das Zusammenkommen und die Möglichkeit des Gespräches untereinander. Auch die Spielecke war ein beliebter Treffpunkt für zeitweise bis zu 15 Kindern.

Die Kreativecke im Kinderbereich

Auch der Bauteppich fand Interesse

selbst bei den etwas älteren „Kindern“

…und immer wieder auch zwischendurch

Die Idee hat sich als erfolgreiches Angebot etabliert und selbst für die etwas größeren Kinder schien der Bereich zu späterer Stunde eine starke Anziehungskraft auszuüben.

An Speisen und Getränken mangelte es nicht und die zahlreichen Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass niemand hungern und dursten musste. Schön, dass sogar Gäste mithalfen und kleine organisatorische Aufgaben übernahmen. So konnte Derek als „Lord Deckelhalter“ bei der Ausgabe der Heißwürstchen eine hilfreiche Aufgabe übernehmen.

Danke für die Unterstützung Derek

Der Kohvedel Cup entwickelt sich immer mehr zu einem Publikumsmagneten

Sportlich erzielten die Schützinnen und Schützen aus 14 Mannschaften in 42 Spielen der Vorrunde insgesamt 174 Tore. In den Halbfinalen standen sich Rorup gegen Mittwick-Weddern und TC Rot-Weiß gegen Hiddingsel gegenüber. Beide Parteien wurden erst im Neunmeter-Krimi entschieden, wobei Rorup (8:7) und Hiddingsel (2:1) jeweils das glücklichere Ende für sich entscheiden konnten.

Im zwischengeschalteten Penalty-Schiessen setzte sich Leuste im Finale gegen Welte mit 2:1 durch.Penalty-Schiessen

Das Finale des Kohvedel Cup 2019 bestritten Rorup und Hiddingsel. In einem spannenden und lange Zeit offenen Spiel setzten sich schließlich die Roruper mit 4:0 durch, was aber auch der Freude bei den Hiddingselern keinen Abbruch tat, fühlten sie sich doch aufgrund eines kleinen Rechenfehlers der Turnierleitung – der zügig korrigiert werden konnte –  eigentlich nach der Vorrunde bereits als ausgeschieden.

Souverän bei seiner ersten Siegerehrung des Kohvedel Cups. Unser neuer Vorsitzender Christian Jasper.

Die Siegerehrung leitete unser Vorsitzender Christian Jasper, der es sich nicht nehmen ließ, den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, aber auch den Schiedsrichtern Heinz-Josef und Hendrik Jasper sowie Thomas Krampe für ihre souveräne sportliche Leitung der Spiele zu danken.

Ein tolles Schiedsrichterteam mit Hendrik Jasper, Heinz-Josef Jasper und Thomas Krampe

Ein besonderes Dankeschön ging an Markus Becker für die Übernahme der Gesamtorganisation sowie an die Turnierleitung Martin und Werner Wewerink. Die Pokale und Ehrenpreise wurden anschließend von der amtierenden Königin Marlies Dieminger an die Preisträger und Mannschaften übergeben.

Königliche Preisverleihung. Marlies meisterte ihre Aufgabe mit Bravour

Die Sieger aus Rorup freuten sich ausgelassen über den Turniersieg

Aber auch Hiddingsel freute sich lautstark über den zweiten Platz.

Die siegreiche Mannschaft aus Rorup

Die zweitplatzierten Hiddingseler im Jägerzug-Outfit

Die Mannschaft mit einem historischen Ergebnis für Kohvedel

Und so feierten Sieger und Platzierte auch nach Abschluss des sportlichen Teils noch lange in geselliger und fröhlicher Runde weiter.

Lange und ausgiebig wurde noch gefeiert

Eiskühe „gefühlt“ Vizemeister

Das leicht nieselige Wetter tat der fröhlichen Stimmung an der Eisbahn keinen Abbruch, als die Bürgerschützen zum diesjährigen Dreikönigsturnier im Eisstockschiessen eingeladen hatten.

Trotz nieseligem Wetter folgten viele Schützinnen und Schützen dem Aufruf der Bürger zum Turnier

Wir Kohvedeler waren mit zwei Mann(Frau)schaften vertreten und hatten dabei eine Menge Spaß. Allein das Auftreten unserer Damenfrauschaft betitelte die DZ bereits als „Hingucker des Abends“ und dem ist fast nichts hinzuzufügen….fast nichts. Denn die Damen, die von Teamcoach Martin Wewerink vor dem Turnier im Rahmen einer ausgiebigen „Strategieberatung“ in der Rodelhütte auf die „Anforderungen des Abends“ vorbereitet wurden, konnten direkt den Vorjahressieger aus Buldern deklassieren und setzten sich in der Vorrunde souverän durch.

Die Eiskühe mit Teamcoach Martin Wewerink

2. Platz, 3. Platz und gefühlt wieder 2. Platz. Die Eiskühe setzen sich in der Spitzengruppe fest.

In der ersten KO Runde ging es dann gegen Pluggendorf und damit den späteren Turniersieger leider nicht mehr weiter. Zu diesem Zeitpunkt bedauerlich und für die Damen etwas ärgerlich. „Allerdings….gegen den Turniersieger auszuscheiden….das ist ja so, wie Vizemeister zu werden“, zollte Teamcoach Martin seinen Damen Respekt. „Optisch und stimmungsmäßig sind wir eh die Sieger des Abends“, waren sich alle einig.

Der engagierte Einsatz reichte für die zweite Mannschaft der Kohvedeler nicht zum Weiterkommen.

Leider konnte sich auch die zweite Mannschaft der Kohvedeler im Turnier nicht durchsetzen und musste daher mehr Zeit am Stadttreff, als auf dem Eis verbringen. „Wir akzeptieren das und versuchen an der Bande und am Stadttreff Punkte zu sammeln“, betrachtet Jungschützenkönig Phillip Schieve die positiven Aspekte des frühen Ausscheidens.

Am Stadttreff herrschte super Stimmung.

Auch die Rodelhütte war ein beliebter Treffpunkt.

Volker Dieminger dankt ab – Christian Jasper folgt

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenverein Kohvedel erwartete die knapp 90 Vereinsmitglieder in der Mensa der Kardinal von Galen ein kurzweiliger und humorvoller Jahresrückblick, ein sehr erfolgreicher Kassenbericht, und extreme Veränderungen bei den Vorstandswahlen.

Volker Dieminger begrüßt die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nachdem unser Vorsitzender in seiner bekannt lockeren Art humorvoll das vergangene Jahr Revue passieren ließ, konnte Markus Reiker in Vertretung des Kassierers Christian Becks einen überaus positiven finanziellen Jahresabschluss verkünden.

Die Befürchtungen des Vorstandes hinsichtlich der letztjährigen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, ggfls. zahlreiche Mitglieder zu verlieren, hatten sich nicht bestätigt. „Der seinerzeit von Stefan Rösler eingebrachte Antrag auf Erhöhung der Beiträge und der einstimmige Beschluss dazu, haben sich als Erfolgsgeschichte herausgestellt. Stefan, Danke, ich hatte das anders eingeschätzt, aber Du hattest Recht“, zollte Volker Dieminger dem Antragsteller seinen Respekt.  Der anschließende Kassenprüfungsbericht von Detlef Schwarz bescheinigte dem Kassierer und dem Vorstand eine hervorragende Arbeit und so wurde der Antrag auf Entlastung des Vorstandes einstimmig angenommen.

Immer wieder gibt es etwas nachzutragen oder zu aktualisieren.

Bei den anschließenden Wahlen wurde es mucksmäuschenstill. Volker Dieminger erläuterte seine Beweggründe, sich nicht erneut der Wahl zum Vorsitzenden zu stellen. Nach 13 Jahren Vorstandsarbeit als Kassierer und Vorsitzender sei er der Überzeugung, dass ein jüngerer Vorsitzender den Verein in Richtung 100 jähriges Jubiläum im Jahr 2028 führen soll.

„Nach Ablauf der jetzt anstehenden Wahlperiode wäre ich 63. Ich hoffe zwar, dann noch nicht alt und klapperig zu sein, aber ich bin dann in einem Alter, in dem es mir schwerer fallen wird, noch gute Ideen für die zahlreichen jungen Menschen in unserem Verein zu entwickeln“, war sein Credo. Und im Übrigen habe er alles erreicht, was man in einem Schützenverein erreichen könne. So blickte er zurück auf sein Prinzenjahr mit der ersten innerstädtischen Schützenkönigin Steffi Becks, seine Jahre als Kassierer und Vorsitzender, die aktuelle Königswürde gemeinsam mit seiner Ehefrau Marlies und mit seiner Tochter Lea als Jungschützenkönigin sowie ihrem Freund Philipp als Jungschützenkönig. „So gesehen, ist es aktuell richtig schön. Und wenn es am Schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören“, so Volker in seiner Abschiedsrede.

Er bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen, den Offizieren, Altschützen und Jungschützen für die gute Unterstützung über all die Jahre, oder auch die ein oder andere sachlich-kritische Anmerkung, bevor er sich dann besonders bei seiner Ehefrau Marlies für ihr jahrelanges Verständnis und ihre Mithilfe bedankte. „Du hast mich erst zum Schützenwesen gebracht. Jetzt lass uns gemeinsam unsere künftigen Aufgaben als Oma und Opa angehen,“ rief er seiner Frau unter dem Applaus der Kohvedeler zu.

Nachdem Christian Jasper unserem Vorsitzenden als Dankeschön einen wertvollen Gutschein für einen Wellness-Aufenthalt und einen prächtigen Blumenstrauß überreicht hatte, dankte die Versammlung unserem scheidenden Vorsitzenden mit lang andauernden stehenden Ovationen, die Volker erkennbar bewegten.

Standing Ovation für den scheidenden Vorsitzenden Volker Dieminger.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde aus der Versammlung Christian Jasper als Nachfolger von Volker Dieminger vorgeschlagen. Dieser Vorschlag entsprach offensichtlich auch den Vorstellungen des Vorstandes, denn Volker erläuterte, dass auch der Vorstand sich zu dem Thema Gedanken gemacht habe. Danach wäre Christian Jasper bereit, die Verantwortung zu übernehmen, möchte dieses aber zunächst für ein Jahr auf Probe übernehmen. Im nächsten Jahr würde dann die Wahl erfolgen. Thomas Elsbecker sen. soll dann die Funktion des 2. Vorsitzenden übernehmen, ebenfalls zunächst für ein Jahr. Damit können im Vorstand die Interessen der jungen und älteren Mitglieder auf eine hervorragende Weise zusammengebracht werden, beleuchtete Volker die Vorteile dieser Lösung. Die Versammlung nahm den Vorschlag einstimmig an, so dass der Verein gut aufgestellt in die Zukunft gehen kann. Als letzte Amtshaltung als Vorsitzender übergab Volker anschließend das Funktionsschild mit der Aufschrift „1. Vorsitzender“ an Christian Jasper.

Übergabe des Funktionsschildes für den neuen Vorsitzenden Christian Jasper

Dieser dankte der Versammlung für das Vertrauen und erläuterte noch einmal aus seiner Sicht, die Gründe, die für diese Lösung sprechen. Er brachte aber bereits erste Ideen und Vorstellungen seiner Arbeit ein und betonte, dass es ihm ein Herzensanliegen sei, mit der Gründung einer Damenkompanie unseren Frauen, die altersmäßig den Jungschützen entwachsen, eine Zukunft im Verein zu geben. So benannte Christian mit dem 25.01.2019 bereits einen konkreten Termin, an dem sich die interessierten Frauen ab 20:00 Uhr  in der Gaststätte Sternemann treffen und über die Modalitäten sprechen können. Auch hierfür dankten die Versammlungsmitglieder mit starkem Applaus.

Nach erfolgter Übergabe des Staffelstabes. Der alte und der neue Vorsitzende.

Darüber hinaus gab Christian die Veränderungen im Vorstand bekannt. So würde Volker Dieminger künftig im Beirat mitarbeiten und sich dort als Pressesprecher u.a. um die Internetseite kümmern und weiter im Verlosungsteam mitarbeiten, Marie Bergmann wird künftig als stellvertretende Schriftführerin Holger Allenstein unterstützen und Lea Dieminger wird sich in die Aufgaben von Mirko Heeringa und Niels Winkler im Jungschützenbereich einarbeiten.

Dirk Friedag wurde für den ausgeschiedenen Max Riddermann als Revisor gewählt und Stefan Rösler zum neuen Verbindungsmann der Altschützen in den Vorstand.

Danach übergab Christian Jasper absprachegemäß die Versammlungsführung wieder an Volker Dieminger, der sodann die Beweggründe zur Einrichtung einer Satzungsänderungskommission erläuterte. „Die Satzung ist 34 Jahre alt und nicht mehr zeitgemäß. An der Erarbeitung einer aktuellen Fassung sollen aus jeder Abteilung die spezifischen Interessen eingebracht werden“. So setzt sich die Kommission, die die Vorschläge zur Veränderung erarbeiten soll auf Beschluss der Mitgliederversammlung zusammen aus dem Vorsitzenden Christian Jasper, dem 2. Vorsitzenden Thomas Elsbecker sen., Günther Gude als Vertreter der Altschützen, Helmut Wensing als Vertreter der älteren Mitglieder, Philipp Schieve als Vertreter der Jungschützen, Marlies Dieminger als Vertreterin der Frauen und Björn Strietholt als Vertreter der Offiziere. „Viel Erfolg bei der Arbeit. Wir freuen uns auf eure Vorschläge zur Veränderung der Satzung, über die wir im Rahmen der nächsten Jahreshauptversammlung abstimmen werden“, dankte Volker Dieminger dem Team.

Einstimmig lautete an dem Abend häufig das Abstimmungsergebnis.

Kommandeur Björn Strietholt blickte in seinem Bericht auf die Aktivitäten des Offizierskorps im vergangenen Jahr zurück und ehrte einige Schützen für ihre langjährige Mitarbeit im Offizierskorps. Eine besondere Ehrung erhielt Gottfried Neumark, der nach 40 Jahren im Offizierskorps dieses verlassen wird. Auch für Gottfried gab es langandauernde stehende Ovationen der Versammlungsteilnehmer.

Ulli Zumbrink, Gottfried Neumark und Markus Becker (von links) wurden durch Björn Strietholt geehrt. Ebenso der auf dem Bild fehlende Werner Wewerink.

 

Für die Altschützen gab Markus Becker den Bericht und dankte Mirko Heeringa und Niels Winkler für die Unterstützung bei der Altschützenparty und Günther Gude für die optimale Vorbereitung und Organisation des Ausflugs der Altschützen. Den verbalen Dank verband Markus jeweils mit der Übergabe eines leckeren Sasse-Produktes.

Für die Jungschützen erstattete Mirko Heeringa den Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und zeigte sich stolz auf die aktuelle Mitgliederzahl von 78, obschon zahlreiche Jungschützen ins Offizierskorps gewechselt seien.

Auch die Jungschützen nahmen rege an der Versammlung teil.

Unter Verschiedenes begrüßte Volker Dieminger 18 neue Mitglieder namentlich. Darüber hinaus ließ er über seine Idee zur Veränderung der Königskette abstimmen. Einstimmig wurde der Vorschlag angenommen, nur noch die Königsplaketten der letzten 25 Jahre an der Kette zu belassen und die anderen im Fahnenschrank auf zu hängen.

Ebenso positiv wurde der Vorschlag aufgenommen, künftig die Jahreshauptversammlung an einem Samstag auszurichten und diese mit Musik und Tanz zu verbinden. Also „Generalversammlung mit Erntedankfest“.

Bei der Bekanntgabe der Termine wurde auf Wunsch der Königin Marlies Dieminger der Vorstand damit beauftragt, einen anderen Termin für die Familienradtour zu finden. Eine Verbindung von Familienradtour und Schützenfest Börnste sei ja vordergründig nachvollziehbar, hätte aber für viele dann doch eher Nachteile, da ein Besuch des Schützenfestes vielmehr problematisch sei, wenn man den ganzen Tag unterwegs gewesen ist. Da für 2019 schon alles organisiert ist, soll hierüber ab dem Jahr 2020 nachgedacht werden.

Zum Ende der Versammlung gab Volker dann bekannt, dass mit einer großzügigen Spende der TSG über Sylvia Mösle, seiner eigenen Spende als Dankeschön und der Übernahme der Restkosten durch den Verein, an diesem Abend Freibier gewährt werden könne. Niemand müsse von daher seine Getränkekarte an der Kasse begleichen, was ihm einmal mehr tosenden Applaus einbrachte.

Nachdem er Siggi Seifert geschickt die Zusage abgerungen hat, beim Schützenfest 2019 sein Können an der Luftgitarre zu beweisen, schloss der Vorsitzende die Versammlung gegen 22.00 Uhr. Die Mitglieder blieben aber in gemütlicher Runde noch lange in der Mensa und tauschten sich in angeregten Gesprächen aus.

Ein geschickter Schachzug für die erste Darbietung beim kommenden Schützenfest. Volker „überzeugt“ Siggi Seifert zu einem Auftritt mit der Luftgitarre.

 

Gar nicht gruselig: Altschützenparty an Halloween

Ganz und gar nicht gruselig war es den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei der diesjährigen Altschützenparty am Halloween Abend. Eine entspannte Atmosphäre, kühle Getränke und frischer Leberkäs aus dem Backofen warteten auf die Gäste, die einen fröhlichen Abend mit einer attraktiven Tombola verlebten.

Sehr gut angenommen wurde die Feier auch von den Frauen der Altschützen, die von Markus Becker, dem Chef-Organisator des Abends, gerne eingeladen wurden. „Das scheint sich zu bewähren und macht ja auch deutlich mehr Spaß“, so die Meinung von Markus und unserem König Volker.

Lustige Runde

Die beiden Glücksfeen und Königinnen des Schützenvereins Marlies und Lea Dieminger zogen die Lose und verteilten die wertvollen Preise an die neuen Besitzerinnen und Besitzer. Über den Hauptpreis, eine Magnumflasche Lagerkorn, den der aktuelle Ehrenherr Heinz Pankock gewann, konnten sich alle Gäste freuen. Denn Heinz ließ es sich nicht nehmen, den edlen Tropfen gleich an die Festgemeinde zu verteilen; sehr zur Freude der zahlreichen durstigen Kehlen, die im Übrigen von Mirko Heeringa und Niels Winkler perfekt geölt wurden. Die beiden Vorstandsmitglieder übernahmen routiniert den Thekendienst an dem Abend.

Angeregte Gespräche und lockere Unterhaltungen

Am frühen Donnerstag morgen endete die harmonische und fröhliche Veranstaltung und alle Gäste waren sich einig, dass man diese Feier immer wieder gerne erneut besuchen wird.