10. Kohevedel Cup mit toller Beteiligung. 50 % aller Kohvedeler Tore durch Björn Mölder

14 Mann(frau)schaften standen sich bei der 10. Auflage des Kohvedel Cup in der Dreifachhalle des CBG am vergangenen Wochenende gegenüber. Die größtenteils fairen Spiele verliefen zur Zufriedenheit der Organisatoren ohne größere Blessuren und so konnten am Ende des Tages alle Beteiligten eine hervorragende Bilanz des Turniers ziehen.

Teilweise hochkarätige Spiele konnten die Zuschauer beim 10. Kohvedel Cup verfolgen

Allen voran konnten sich die Schützen aus Leuste freuen, die den Jubiläums-Cup für sich entscheiden konnten. In einem hochkarätigen Finale setzten sich die Leuster gegen Mittwick-Weddern mit 4:0 durch. Im Spiel um Platz 3, welches durch Neunmeterschießen entschieden wurde, hatte TC Rot Weiß vor der Burgwache Hausdülmen das bessere Ende für sich verbuchen können. In den vorherigen Halbfinals setzte sich Leuste gegen Hausdülmen mit 2:1 und Mittwick-Weddern gegen TC Rot Weiß ebenfalls mit 2:1 durch.

Sieger des 10. Kohvedel Cup. Der Schützenverein Leuste.

Platz 2 für Mittwick-Weddern.

Platz 3 für die Mannschaft von TC Rot Weiß (hier mit Sponsor Frank Heinen vom Autohaus Bleker)

Burgwache Hausdülmen auf dem 4. Platz

Deutlich höhere Ergebnisse gab es in der Vorrunde, in der alle 14 Mannschaften in 2 Gruppen gegeneinander antraten. Hier haben wir Kohvedeler uns erneut als guter Gastgeber erwiesen und großzügig Punkte und Tore verteilt. Am Ende des Tages hatten wir 0 Punkte und 2:28 Tore auf unserem Konto. 50 % aller Kohvedeler Tore erzielte dabei Björn Mölder.

erzielte 50 % der Kohevedeler Tore: Björn Mölder

Nachdem die Halbfinalisten feststanden, ermittelten die unterlegenen Mannschaften noch den Sieger und die Platzierten im 9-Meter-Schießen. Nach den Ausscheidungswettkämpfen lag der Schützenverein Welte auf dem 4. Platz, die Schützengesellschaft Börnste erreichte den 3. Platz. Platz 2 sicherten sich die Nieströter und klarer Sieger im 9 Meter-Schießen wurden die Schützen des „Karnevalvereins“ (eine für die Bürgerschützen Dülmen nachgerückte Mannschaft).

Sieger im 9 Meter Schießen: der „Karnevalsverein“

Bei der Siegerehrung konnte der Vorsitzende Volker Dieminger Timo Friehage von den Nieströtern als drittbesten Torwart auszeichnen. Platz 2 ging an Marcel Puhe aus Welte und als bester Torwart des Turniers wurde Julian Seidelmann aus Leuste ausgezeichnet, der im Finale mit einem fulminanten Abschlag das abschließende 4:0 erzielte.

Bei den Torschützen erreichte Sebastina Abel von der Burgwache Hausdülmen den 3. Platz. Platz 2 ging an Leon Höltker aus Leuste. Torschützenkönig des Turniers wurde Marvin Richter vom „Karnevalsverein“, der im Verlaufe des Turniers 10 Treffer erzielte.

Zahlreiche Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe und feuerten ihre Mannschaften an. Dabei überzeugten aus Sicht der Organisatoren insbesondere die Fans der Nieströter mit Schlachtgesängen und Anfeuerungsrufen. Und so erhielten die Fans zum Abschluss des Turniers bei der Siegerehrung als Dankeschön noch Wertmarken um die geschundenen Kehlen zu ölen.

Die Zuschauer feuerten ihre Mannschaften lautstark an.

Die „Mitleidswertmarken“ gingen unangefochten an Kohvedel, die sich souverän den letzten Platz des Starterfeldes sicherten.

Souveräne Verlierer. Die Kohvedeler, nicht erfolgreich, aber lustig

Besonders bedankte sich Volker beim langjährigen Organisator des Turniers, Markus Becker. „Vor 10 Jahren hast du das Turnier aus der Taufe gehoben und es zu dem gemacht, was es heute ist, eine fantastische Veranstaltung mit toller Beteiligung und viel Beachtung“, dankte er Markus für seinen unermüdlichen Einsatz und seinen Erfolg. „Du hast das Turnier abheben lassen und deshalb wollen wir Dich und deinen Sohn Timo als Dankeschön auch abheben lassen. Ihr bekommt Gutscheine für einen Flugsimulatorflug bei Aerotask in Essen-Mühlheim.“ Dem Dank schlossen sich die Schützen der Schützengesellschaft Börnste mit einem eigenen Geschenk für Markus Becker an. Eine „Sonderausgabe“ der Streiflichter und ein Pokal für den „Besten Ausrichter“ übergab das Vorstandsmitglied der Börnster und gleichzeitig Offizier der Kohvedeler Andreas Feldmann an den sichtlich gerührten Markus Becker.

Ein besonderes Geschenk unserer Freunde der Schützengesellschaft Börnste für Markus Becker

Die Siegerehrung mit einem besonderen Dank an Markus Becker

Volker Dieminger dankte im Rahmen der Siegerehrung auch den Sponsoren des Turniers, der Sparkasse Westmünsterland, Garten- und Landschaftsbau Bergmann, Joy´n Us, Getränke Reiker und dem ehemaligen Vorsitzenden Olaf Schlief, der das 9 Meter Schießen mit einer großzügigen Spende ermöglicht.

Ein besonderer Dank ging an die Schiedsrichter Hendrik und Heinz-Josef Jasper, die das Turnier seit 10 Jahre begleiten. Neben den Erinnerungsmedaillen, die auch der dritte Schiedsrichter im Bunde, Thomas Krampe, erhielt, überreichte die Turnierleitung noch Urkunden an Hendrik und Heinz-Josef Jasper. Volker Dieminger richtete in diesem Zusammenhang einige ernste Worte an die Spieler, Mannschaften und Zuschauer: „Natürlich kann man mit der ein oder anderen Entscheidung der Schiedsrichter mal mehr und mal weniger zufrieden sein. Aber die Kritik an den Entscheidungen sollte sich im Rahmen halten und sachlich und vor allem emotionslos sein. Anfeindungen und Beleidigungen haben keinen Platz bei unserem Turnier“, machte der Vorsitzende seine Sicht der Dinge deutlich. „Ohne Schiedsrichter geht es nicht und ich bin froh, dass wir auf diese drei zählen können.“ Das er damit das Herz der Spieler und Mannschaften erreicht hatte, zeigte der lang anhaltende Applaus für die Schiedsrichter an dieser Stelle.

Eine besondere Ehrung für die langjährigen Schiedsrichter.

Ein Dankeschön ging auch an die Servicekräfte, die alle Hände voll zu tun hatten

Nach dem Dank an die Servicekräfte des Schützenvereins Kohvedel, die sich engagiert um das leibliche Wohl der Teilnehmer gekümmert hatten, sowie an die Turnierleitung mit Werner Wewerink, Hermi Fauler, Timo Becker und Mirja Becks sowie dem Dank an die Schützen aus Hiddingsel für das „Dankeschön-Geschenk“ in Form einer Flasche Lagerkorn „Die ist noch verschlossen!“ wurden die Sieger und Platzierte noch ausgiebig im Foyer der Dreifachhalle gefeiert.

Ein Abschluss war kaum zu erreichen. Es wurde noch lange gefeiert.

„Wir mussten zum Schluss tatsächlich die zahlreichen Gäste „aus der Halle fegen“, um zu einem Abschluss zu kommen,“ resümierten die Organisatoren zufrieden am Ende eines langen Tages.

Nachfolgend noch einige Bilder des Turniers.Darum ging es.

Dankeschön-Medaille anläßlich des 10 jährigen Jubiläums für alle Spieler und Helfer

Na, ob ich auch wohl meine Fanta bekomme?

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Eiskühe mit 3. Platz nach mehreren dramatischen Stechen

Natürlich regnete es pünktlich zum Beginn der Wettkämpfe. So, wie gefühlt fast jedes Jahr. Das konnte aber der Stimmung und der guten Laune beim Dreikönigsturnier der Schützenvereine im Eisstockschießen nichts anhaben. Zahlreiche Vereine und deren Mitglieder sowie viele Zuschauer wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen und so war rund um die Eisfläche einiges los am gestrigen Abend.

Taktikbesprechung vor dem ersten Spiel

Auch wir Kohvedeler beteiligten uns natürlich an diesem Event der Bürgerschützen. Und so wie jedes Jahr, auch im Jahr 2018 mit 2 Mann- bzw. Frauschaften. Die letztjährigen Vizemeisterinnen „Kohvedeler Eiskühe“ und die „Cowboys“ standen auch in 2018 auf dem Eis und kämpften mit den widrigen Witterungsverhältnissen und gegen zahlreiche befreundete Schützenvereine um Titel und Platzierungen.

Die Cowboys (im Hintergrund) während der Vorrunde

Dabei konnte man bei der Männermannschaft den Eindruck gewinnen, dass sich die Teammitglieder an den Glühweinständen deutlich wohler fühlten, als auf der Eisfläche. Nach der Vorrunde war für die „Cowboys“ bereits das „AUS, AUS, AUS….das Spiel ist AUS“ manifestiert und so konnten sich die „Sportler“ wieder auf eine Sache konzentrieren: äußerlich trocknen und innerlich einen gewissen Flüssigkeitsstand halten.

Engagiert schon beim Einwerfen und Training

Wesentlich besser machten es da schon unsere Frauen. In ihren Kostümen konnten sie in der Vorrunde gegen Kolping gewinnen und gegen die Dernekämper ein Unentschieden erreichen. Im Stechen gegen die Dernekämper behielten unsere Damen die Übersicht und setzten sich klar gegen die Dernekämper durch. Und da die Eiskühe das Stechen offensichtlich sehr interessant fanden, musste auch im Viertelfinale die Entscheidung gegen Hiddingsel im Stechen gefunden werden. Auch hier behielten unsere Damen die Oberhand und erreichten das viel umjubelte Halbfinale.

Dort ging es dann gegen Buldern. Und natürlich konnte auch hier die Entscheidung nur durch ein Stechen erfolgen, nachdem die beiden Durchgänge unentschieden endeten. In einem sehr, sehr knappen Stechen mussten sich dann allerdings unsere Frauen den Buldernern (und späteren Turniersiegern) geschlagen geben.

Platz 3 nach einem tollen und sympathischen Auftreten: Die Eiskühe

Im Spiel um Platz 3 konnten sich die Damen dann allerdings noch einmal deutlich steigern und gegen Pluggendorf (ohne Stechen) klar gewinnen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung. Es scheint, dass unseren Frauen beim Eisstockschiessen künftig eine Favoritenrolle zukommen wird nach der Vizemeisterschaft 2017 und dem 3. Platz in 2018.

Der Pavillon war fest in Kohvedeler Hand

In der Favoritenrolle waren die Kohvedeler auch, wenn es um die Anzahl der Fans und Untertützer an der Eisbahn geht. Zahlreiche Kohvedelerinnen und Kohvedeler waren erschienen, um gemeinsam mit Königin Michaela und Prinz Niels unsere Teams anzufeuern und mit ihnen zu feiern. Ein schöner, wenn auch etwas nasser Abend.

Vorbereitungen für 10. Kohvedel Cup laufen planmäßig

Die Vorbereitung für den 10. Kohvedel Cup am 13.01.2018 in der Dreifachturnhalle des Schulzentrums, Am Bache, laufen auf Hochtouren und äußerst planmäßig. 14 Mannschaften werden an dem Samstag untereinander den Sieger ermitteln, miteinander viel Spaß haben und zum Jubiläum des Kohvedel Cup eine besondere Überraschung erhalten.

Chef-Organisator Markus Becker hat es Dank seiner guten Kontakte zu den Sponsoren geschafft, für jeden Spieler eine attraktive Erinnerungsmedaille herausgeben zu können. „Es sollte zum Jubiläum etwas Besonderes sein und so freuen wir uns, diese wertige Erinnerung zum Abschluss des Turniers an die Spieler aushändigen zu können,“ so Markus Becker, der heute gemeinsam mit unserem Vorsitzenden Volker Dieminger bei den Streiflichtern zum Interview war.

Erinnerungsmedaillen für alle Sportler halten die Kohvedeler zum Jubiläum bereit.

Die Mannschaften spielen wieder in 2 Gruppen a 7 Mannschaften. Nach der Vorrunde wird dann der Neunmeter-Pokal ausgeschossen, den Olaf Schlief als ehemaliger Vorsitzender des Schützenvereins Kohvedel jährlich stiftet.

Die Sieger erhalten Wanderpokal, wertige Pokale für die Platzierten und Wertmarken für die Mannschaften. Zusätzlich werden in diesem Jahr auch die drei besten Torschützen und die beiden besten Torwarte ausgezeichnet.

Ein Teil der hochwertigen Pokale wartet bereits auf die Sieger.

Zahlreiche Helfer werden Markus Becker am Freitag zum Aufbau und auch am Samstag beim Turnier zur Seite stehen. „Ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer kann man ein solches Event nicht auf die Beine stellen, da kommen schnell 40 bis 50 Helferinnen und Helfer aus allen Abteilungen des Vereins zusammen,“ so Volker Dieminger, der sich über soviel Unterstützung freut. „Egal ob Altschützen, Jungschützen, Offiziere, Vorstandsmitglieder, alle machen mit und sorgen dafür, dass das Turnier ein voller Erfolg wird, über den sich auch unser Kassierer freut,“ resümiert Markus Becker, der in dieser Woche noch die Auslosung der Gruppenzusammensetzungen bekannt geben wird.

Freude, Spaß, Unterhaltung und Fair Play stehen im Vordergrund des Turniers, das von Jahr zu Jahr mehr Beachtung findet. So wie es sein soll, wenn die Vereine „zu Gast bei guten Freunden“ sind.

In eigener Sache: Einige Infos zur neuen Beitragsstruktur

Da den Vorstand immer wieder Anfragen zur neuen Beitragsstruktur erreichen, wollen wir hier zusätzlich zu unserem Weihnachtsbrief einige Infos zu den Veränderungen und Hintergründen geben:

Bislang mussten wir für jedes Mitglied jährlich einen Betrag von ca. 17 Euro zusätzlich zum Beitrag erwirtschaften, um am Ende des Jahres keine Verluste einzufahren. Die hierfür notwendigen zahlreichen Events können aber auf Dauer nicht ausgeweitet werden. Vielmehr muss zumindest ein annähernd kostendeckender Mitgliedsbeitrag erhoben werden. Die zusätzlichen Einnahmen aus Events und Veranstaltungen sollen künftig als Rücklagen für Anschaffungen oder unser Jubiläum im Jahr 2028 verwandt werden.

Von daher hatte der Vorstand der Generalversammlung den Vorschlag unterbreitet, auf Partnerkarten; Doppelmitgliedschaften, Passivbeiträge etc. zu verzichten und je Mitglied einen einheitlichen Mitgliedsbeitrag von 15,– Euro pro Jahr zu erheben. Damit hätten wir, bei gleichbleibender Mitgliederzahl, die Subventionierung deutlich herunterfahren können.

Aus der Versammlung wurde im Rahmen der Diskussion allerdings der Antrag gestellt, den Beitrag einheitlich auf 20,– Euro pro Jahr anzuheben. Dieser Antrag wurde durch die Versammlung einstimmig angenommen.

Dieser Beschluss des höchsten Gremiums unseres Vereins bedeutet, dass wir ab 2018 einen einheitlichen Jahresbeitrag von 20,– Euro je Mitglied erheben und gleichzeitig Partnerkarten etc. abschaffen werden.

Die neue Beitragsstruktur sieht danach wie folgt aus:

Jahresbeitrag: 20,– Euro (Kinder bis 14 Jahre sind beitragsfrei)

Im Mitgliedsbeitrag enthalten: 
1 x Eintritt für Festball am Samstag und
1 x Damenkaffee (Frauen) oder
1 x Frühschoppen (Männer) und
Volles Stimmrecht in allen Vereinsangelegenheiten und
Zugang zu allen vereinsinternen Events und Aktivitäten

Was ist zu tun:
Bei Doppelmitgliedschaften (Mann und Frau sind bislang bereits Mitglied) stellen wir die Mitgliedschaft automatisch um auf zwei Einzelmitgliedschaften. Der neue Beitrag beträgt pro Mitglied 20,– Euro und wird entweder abgebucht (bei vorliegender Ermächtigung) oder von den Kassierern in bar bei der Hauskassierung erhoben. Beabsichtigte Änderungen bitte kurzfristig dem Kassierer Christian Becks (Tel.: 85385) mitteilen

Bei Einzelmitgliedschaften: Das Mitglied sollte überlegen, auch für den/die Partner/in eine Vereinsmitgliedschaft zu beantragen. Sollte dies nicht beabsichtigt sein, kann der Partner / die Partnerin natürlich auch gern am Samstagabend am Zelt den normalen Eintrittspreis entrichten.

Jahreshauptversammlung: Diskussion um Mitgliedsbeiträge überrascht den Vorstand

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenverein Kohvedel erwartete die knapp 80 Vereinsmitglieder in der Mensa der Kardinal von Galen ein kurzweiliger und humorvoller Jahresrückblick, ein erfolgreicher Kassenbericht, Wahlen und nicht zuletzt eine engagierte Diskussion zum Thema Mitgliedsbeiträge.

Gut besuchte Generalversammlung in der Mensa der Kardinal von Galen Schule

Nachdem unser Vorsitzender in seiner bekannt lockeren Art das vergangene Jahr Revue passieren ließ, konnte Christian Becks einen positiven finanziellen Jahresabschluss verkünden. Dies war aber kein Grund zu grenzenloser Freude, denn dieser Abschluss war nur möglich, dank der Einnahmen aus dem Kohvedel Cup, dem Fußball-Turnier zum Jahresbeginn. Ohne dieses Event hätte der Kassierer einen deutlichen Verlust vermelden müssen.

Der Vorstand hat sich daher in den vergangenen Wochen, auch im Hinblick auf das 100 jährige Jubiläum des Schützenvereins im Jahr 2028 mit der Thematik auseinander gesetzt und der Versammlung einen Vorschlag zur Umstrukturierung der Beitragserhebung vorgeschlagen. Danach sollen die Partnerkarten ebenso abgeschafft werden, wie die Doppelmitgliedschaften und unterschiedlichste Beitragshöhen. Der Vorschlag lautete auf 15 Euro Bietrag für jedes Mitglied, auch für die Jungschützen, die sich damit schon im Vorfeld einverstanden erklärt hatten. Dafür erhalten die Mitglieder dann den Eintritt für Samstag Abend und die Kaffeekarte für den Damenkaffee oder eine Frühschoppenkarte, sowie Zugang zu den weiteren Aktivitäten des Schützenvereins im Verlauf des Jahres. Damit wollte der Vorstand die derzeit hohe Subventionierung jedes einzelnen Mitgliedes deutlich zurückfahren.

Moderierte die engagierte Diskussion zu den Beiträgen und war überrascht über das Ergebnis: unser Vorsitzender

Das derartige Vorschläge nicht ohne Aussprache angenommen werden, versteht sich von selbst und so entbrannte eine engagierte Diskussion zu dem Thema. Aber ganz anders, als es sich der Vorstand vorgestellt hatte. Nicht, dass die Strukturveränderung abgelehnt wurde, vielmehr wurde aus der Versammlung von mehreren Mitgliedern eine Erhöhung des Betrages von 15,– Euro pro Mitglied auf 20,– Euro beantragt. Ergänzt wurden diese Anträge um den Wunsch, den Jungschützen aber eine Entlastung zu gewähren. Unser Vorsitzender schlug zu diesem Punkt vor, den Betrag in Höhe von 5,– Euro für jeden Jungschützen unmittelbar an die Jungschützenabteilung weiterzuleiten. Dort könne dann entschieden werden, wie dieser Entlastungsbeitrag genutzt werden soll (z.B. finanzielle Entlastung der Jungschützen, Rücklagenbildung, Eventunterstützung etc.).

Die anschließende Abstimmung zu diesen Anträgen brachte dann auch ein eindeutiges Ergebnis. Einstimmig wurde der Antrag von der Versammlung angenommen und so wird der Mitgliedsbeitrag ab 2018 für jedes Mitglied auf 20,– Euro angehoben. Die Partnerkarten werden abgeschafft. Nur Mitglieder erhalten Freikarten für den Festball am Samstag Abend. Alle anderen müssen am Eingang das Eintrittsgeld entrichten. Weiter erhalten weibliche Mitglieder eine Kaffeekarte für den Damenkaffee und männliche Mitglieder eine Frühschoppenkarte (Freibier zwischen 10:30 Uhr und 13:00 Uhr). Die beliebten Kinderkarten bleiben. Unser sichtlich beeindruckter Vorsitzender bedankte sich bei den Mitgliedern für die sachliche Diskussion und das einstimmige Votum zur Beitragsstruktur.

Die Jungschützen sprachen sich ebenfalls für die neue Beitragsstruktur aus.

Bei den anschließenden Wahlen wurde der Beirat einstimmig wiedergewählt. Dazu gehören: Vanessa Jasper, Markus Reiker, Niels Winkler, Mirko Heeringa, Christian Scholz, Christian Frieling und Thomas Elsbecker. Alle nahmen ihre Wiederwahl an und verstärken damit den Vorstand in den nächsten drei Jahren.

Für den ausscheidenden Revisor Hermi Fauler wurde Detlef Scharz neu als Kassenprüfer gewählt. Zuvor hatte Hermi Fauler den Kassenprüfungsbericht vorgetragen, den Schützen in einem Punkt ins Gewissen geredet und anschließend aufgrund einer hervorragenden Kassenführung Entlastung für den Kassierer und den Vorstand beantragt. Die Versammlung folgte dem Antrag einstimmig. Genauso wie dem Haushaltsplan für 2018, der zwar aufgrund der erhöhten Beiträge nur einen Rahmen vorgab, der aber gleichwohl einstimmig angenommen wurde.

Kommandeur Björn Strietholt blickte in seinem Bericht auf die Aktivitäten des Offizierskorps im vergangenen Jahr zurück und ehrte einige Schützen für ihre langjährige Mitarbeit im Offizierskorps.

Kommandeur Björn Strietholt ehrte die Offiziere Dieter Heßelmann, Detlef Schwarz, Thomas Melles und Klaus Dähling (von links)

Für die Altschützen gab Markus Becker den Bericht und für die Jungschützen Mirko Heeringa. Markus appelierte an die älter werdenden Jungschützen, die nicht ins Offizierskorps eintreten, sich doch dann den Altschützen anzuschließen. Sie würden dort mit offenen Armen aufgenommen.

Unter Verschiedenes gab Volker Dieminger die veränderte Schießfolge ab 2018 bekannt. Danach wird ab dem kommenden Jahr zunächst der Altschützenkönig ermittelt und anschließend der Jungschützenkönig. Dies geht auf einen Wunsch der Jungschützen zurück.

Anschließend begrüßte er die 26 Neumitglieder des Vereins, mit denen der Verein jetzt aktuell 428 Mitglieder zählt. Ob die neue Beitragsstruktur zu einem Anstieg der Mitgliederzahlen führt, bleibt abzuwarten.

Nach der Bekanntgabe der Termine des kommenden Jahres schloss der Vorsitzende die Versammlung um 22.00 Uhr. Die Mitglieder blieben aber in gemütlicher Runde noch lange in der Mensa und tauschten sich in angeregten Gesprächen aus.