50 Jahre Böckmanns Backstube und Kohvedeler Liebling

Auf ein halbes Jahrhundert Backstubentradition blickte unsere Bäckerei Böckmann am vergangenen Wochenende zurück. Und dass der Begriff „unsere“ Bäckerei nicht nur einseitig von unserem Verein gelebt wird, sondern auch von der Bäckerei Böckmann zelebriert wird, zeigt allein schon die Tatsache, dass dort ein äußerst schmackhaftes Brot unter dem Namen „Kohvedeler Liebling“ an die Kunden gebracht wird.

Kohvedeler Liebling – wir sind die Paten

Natürlich waren zu diesem Fest, bei dem sich Andreas und Beatrix Böckmann eine Menge für die Gäste haben einfallen lassen, auch Vertreter unseres Vereins zur Gratulation vor Ort. Ein kleines Präsent zum Jubiläum überreichten der 2. Vorsitzende Thomas Elsbecker mit seiner Frau Sabine sowie unser Kassierer Christian Becks.

Überbrachten die Glückwünsche des Vereins und ein kleines Präsent an Beatrix und Andreas Böckmann (2. und 3. von links). Christian Becks, Sabine und Thomas Elsbecker

Vor Ort ließen sie es sich die drei Offiziellen gut gehen und beobachteten die zahlreichen Kinder, die vor Ort Martinsgänse gestalteten oder die Backstube ausgiebig untersuchten, tranken schmackhaften Glühwein, probierten Käse aus der Hafenkäserei Münster oder Leberbrot und Wurstebrot von der Fleicherei Lengers, kamen mit den Gästen und vielen Kohvedelern ins Gespräch oder staunten über den transportablen Backofen, in dem schmackhafte Brote zur perfekten Bräune gebracht wurden.

Andrang nicht nur vor dem Laden

Auch auf der Straße wurde es sehr drubbelig

„Es war so gut besucht wie ein Nachbarschaftsfest und so stimmungsvoll wie eine lustige Familienfeier“, begeisterten sich Thomas Elsbecker und die zahlreichen Vereinsmitglieder.

Überall Kohvedeler

„Als Kassierer freue ich mich immer noch über unseren damaligen großen Gewinn im Rahmen der Kassenzettelaktion bei unserer Bäckerei. Von daher freue ich mich über die gesunde Entwicklung und die tiefe Verwurzelung dieser Brotmanufaktur in unserem Viertel. Da steht man am Wochenende beim Brötchen Einkauf auch gerne einmal in einer Schlange, die bis auf den Gehweg reicht.“ schwärmt Christian Becks über die Qualität der Produkte und die Verbindung zwischen Verein und Unternehmen.

Genießen einen guten Tropfen

Der mobile Steinofen

Positiver Rückblick und spannender Ausblick

Rund 40 Mitglieder des Vorstandes und des Offizierskorps konnte Vorsitzender Christian Jasper neben „den Damen des Throns“ zur „Manöverkritik“ begrüßen. Im Rahmen dieser Versammlung wird das vergangene Schützenfest in Erinnerung gerufen und Lob und Kritik zur Sprache gebracht. Verbesserungsvorschläge werden erarbeitet und für das kommende Schützenfest auf die ToDo Liste gesetzt. Christian war es aber auch ein besonderes Anliegen, jeder einzelnen Gruppe, die sich vor, während oder nach dem Schützenfest aktiv eingebracht hat, seinen besonderen Dank auszusprechen.

Ein toller Vorstand um unseren Vorsitzenden Christian Jasper

Insgesamt waren sich alle Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer darin einig, dass das vergangene Schützenfest von besonderer Harmonie und einer wahnsinnig tollen Stimmung geprägt war und so gab es auch nur kleinere Anregungen zur weiteren Optimierung des Festablaufs. Positiv wurde vor allem auch die Veränderung der Gratulationen beim Thron am Samstag Abend bewertet. Dadurch kommt es kaum noch zu Unterbrechungen im Festablauf und die Band kann die Stimmung immer weiter aufkochen.

Keine Kritik und voll des Lobes. Die Versammlung blickte auf ein tolles Schützenfest zurück.

Die Anschaffung neuer Dekorationen für das Zelt und das Umfeld wurde ebenso erörtert, wie die Themen Kleinkunst, Kinderbetreuung und Hauskassierungen.

Christian warf auch schon mal einen Blick in die nahe Zukunft und die anstehenden Termine wie die Fahrt der Vergnügungskasse am 07.03.2020 und die beiden Jubiläen 2020 am 14.06. in Buldern und am 27.06. in Hiddingsel. Dabei wird vor allem der 14.06. eine Herausforderung, da die Kohvedeler dort zeitgleich zur Marschwegsicherung bei den Pluggendorfern gefordert sind.

Abschließend sprach Christian noch einmal die neu gestaltete Generalversammlung am 23.11.2019 an, bei der es im Anschluss an den offiziellen Teil, der um 18:30 Uhr beginnt, einen gemütlichen Abend geben wird.

Als zum Abschluss des offiziellen Teils Martin Wewerink das Wort ergriff und im Namen aller Teilnehmer seinen besonderen Dank an Christian Jasper für seine perfekte Leitung und Moderation des Schützenfestes aussprach, brandete spontaner und lang anhaltender Applaus der Kohvedeler auf. „Christian, du machst einen phantastischen Job und wir freuen uns, dass Du dich entschieden hast, bei der Generalversammlung weiterhin als Vorsitzender zur Verfügung zu stehen“, sprach er wohl allen Anwesenden aus dem Herzen.

Frühschoppen ist doch immer wieder schön

Überraschungskönig Ulrich Niehues zog mit seinen Ehrenherren Thomas Melles und Andre Fauler, sowie mit seinem Mundschenk Ralf Cordes am Montag pünktlich unter schmissiger Marschmusik und begleitet vom Applaus der Männer ins Festzelt zum traditionellen Frühschoppen ein.

König Ulrich mit Mundschenk Ralf, Ehrenherren Andre und Thomas sowie Adjutanten Andreas und Andreas

Zahlreiche Gäste aus Politik, öffentlichem Leben und Vereinen machten dem neuen Königshaus ihre Aufwartung und überbrachten neben den Glückwünschen der Institutionen und Einrichtungen auch einige Geschenke an den neuen Regenten des Kohvedel.

Ehrengäste und Vereinsvertreter waren zahlreich vertreten

Unser Vorsitzender Christian Jasper führte routiniert und locker durch das Programm und setzte die vor einiger Zeit begonne Praxis fort, keine Grußworte der Gäste zu erbitten, sondern in lockerer Art und Weise kurze Fragen an die Gäste zu stellen und ihnen so eine spontane Antwort zu entlocken.

Vorsitzender Christian Jasper machte einen tollen Job.

Besonders gut vorbereitet zeigte sich der Geschäftsführer der Stadtwerke Dülmen GmbH Johannes Röken. Beim letzten Mal wurde er gefragt, wie es denn wäre, neben den Medien Gas, Wasser, Strom und Glasfaser auch eine Bierleitung in jedes Haus zu legen? Abnehmer könnten ihm bei Kohvedel reichlich garantiert werden. Seinerzeit versprach Herr Röken, sich darüber Gedanken machen zu wollen und in diesem Jahr reflektierte er auf entsprechende Frage unseres Vorsitzenden, dass er zahlreiche Versuche gestartet habe, ein Instantbier oder ähnliches aufzutreiben, um dies gemeinsam mit dem Verein herzustellen. Allerdings gibt es da offensichtlich nur Produkte „Made in China“ und das wolle er den verwöhnten Kehlen nicht zumuten. So übergab er unserem Vorsitzenden ein Buch mit dem Titel „Bier selbst brauen“. Christian Jasper versprach, sich mit seinen Vorstandskollegen diesem Buch zu widmen und ggfls. beim nächsten Frühschoppen ergänzend zu berichten.

Die Mitte des Vereins und des Zeltes…unsere Offiziere

auch die Verpflegung kam nicht zu kurz

Im weiteren Verlauf des Frühschoppens wurden zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Auszeichnungen vorgenommen. Als Besonderheit wurden die drei aktiven Reiter Joachim Gerversmann, Andre Fauler und König Ulrich Niehues mit dem Kohvedeler Reiterorden ausgezeichnet.

Der Reiterorden des Kohvedeler Schützenvereins

Ansonsten wurden Günther Klaas, Heinz Krüger, Herbert Hellenkamp, Helmut Müffler und Helmut Hölker für 40 Jahre Mitgliedschaft, Bernhard Kaute, Klaus Dähling und Willi Stege für 50 Jahre Mitgliedschaft und Willi Melles für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Die Jubilare

60 Jahre im Verein: Willi Melles wurde mit stehenden Ovationen geehrt.

Günter Gude (2. von rechts) und Thomas Elsbecker jun. (3. von rechts) sind jetzt Fähnriche

Maurice Gröger (2. von rechts) und Alexander Jasper (3. von rechts) tragen den Titel Leutnant

Das 25. jährige Thronjubiläum feierten Klaus Dähling und Bernadette Werwerink. Kommanduer Björn Strietholt beförderte mit Markus Becker und Detlef Schwarz zwei langjährige Offiziere, die viel Arbeit in den Verein stecken, zum Major. Maurice Gröger und Alexander Jasper wurden zum Leutnant, Günter Gude und Thomas Elsbecker jun. zum Fähnrich befördert.

Majore sind ab sofort Markus Becker (2. von rechts) und Detlef Schwarz (3. von rechts)

Übernimmt die Damenkompanie: Guido Wensing

Siegerehrung der erfolgreichen Schützen

Zum Einmarsch der Damen gegen 13:00 Uhr versammelten sich die Männer am Zelteingang und geleiteten die Damen, angeführt von Königin Silke Niehues mit einem Klatschmarsch in das Festzelt, wo nach dem Ehrentanz des Königspaares noch lange und ausgiebig bei hervorragender Stimmung gefeiert wurde.

Im Zelt bereitet sich alles auf den Einmarsch der Damen vor.

…draußen auch

Das der Abschluss und für manchen vielleicht auch der Abschuss dann erneut in der Vereinsgaststätte Mölleck erfolgte, muss sicherlich nicht ausdrücklich erwähnt werden. Alle waren sich einig, das ein hervorragendes Wochenende hinter ihnen lag und freuen sich schon auf die nächsten Aktivitäten mit unserem neuen Königshaus um Ulrich und Silke Niehues.

hatten auch ihre Freude, unsere Altschützen

Tolle Stimmung gemeinsam mit König Ulrich (und es geht dabei nichts kaputt!)

Abschluss bei Mölleck.

Ein Sonntag voller Überraschungen

Auf gehts

Das Wetter hielt sich. Das war schon einmal die Grundvoraussetzung für einen gelungenen Schützenfest-Sonntag. Wenn auch der Vor- und der Nachmittag mit Antreten und Marsch zum Zelt noch den alten Königspaaren gehört, so interessieren sich die Gäste nach dem ersten Schuss auf den Vogel doch verstärkt darum, wer denn neuer König der Kohvedeler wird.

Das Federvieh zeigte sich auch lange Zeit unbeeindruckt von den zahlreichen Kleinkaliberschüssen. Auch das große Kaliber ließ den Vogel äußerlich ungerührt. Bis… ja bis sich das alles schlagmals ändern sollte. Aber dazu später mehr.

Antreten auf dem Markt. Die Königskutsche mit den Königspaaren Philipp Schieve und Lea Dieminger sowie Marlies und Volker Dieminger (von links)

Die Ehrenpaare des Seniorenkönigs mit Andreas Feldmann, Martina Gotteswinter, Annegret und Heinz Pankock (von links)

Die Ehrenpaare des Jungschützenkönigs, Dominik Schieve und Sabrina Mensmann, Jana Sandkühler und Chris Hommer (von links)

Beim Antreten auf dem Marktplatz und dem Fahnenschlag lief alles noch wie gehabt und routiniert ab. Meldung, Parademarsch und Vorbeimarsch. Alles war in den routinierten Händen des Kommandeurs Björn Strietholt perfekt vorbereitet. Überraschung Nr. 1 des Tages: Eine zahlenmäßig erstaunlich große Damenkompanie lief erstmals im Zug mit und zeigte sich ebenfalls gut auf das Marschieren vorbereitet.

Beim Fahnenschlag

Vorbeimarsch

Überraschung Nr. 2: die Altschützen geben sich größtenteils mit schwarzer Hose und weißem Hemd ein einheitliches Outfit.

Der neue Vogel

Die Altschützen

Unsere Fahnenschläger

Auf dem Marsch zum Festplatz gab es dann die ein oder andere Überraschung mit den Kutschen. Den Pferden war die Marschgeschwindigkeit offensichtlich nicht schnell genug und so sagten sich zwei der tierischen Begleiter dann zwischendurch auch schon mal: wenn ihr nicht schnell genug seid, dann bleiben wir einfach einmal stehen. Aber die erfahrenen Kutscher hatten dies auch schnell wieder im Griff. Etwas brenzliger wurde es, als einem Pferd eine Wespe einen Stich im Bereich des Schweifes beibrachte. Aber der konzentrierte Kutscher hatte die Situation perfekt im Grifft.

Die letzten Stunden der Regentschaft laufen.

Himmel…Himmel

und heute erklären wir den Unterschied zwischen klein und groß

Am Zelt angekommen gab es für den König die nächste Überraschung: Seine Ehrenherren hatten dem bekennenden Schottland-Fan einen Dudelsack-Spieler besorgt, der im Festzelt den Gästen so manches Stück näher brachte. Besonders bei „Highland-Cathedral“ konnte König Volker ein Tränchen nicht mehr zurückhalten. Auch den Ausmarsch des alten Throns zur Abgabe des ersten Schusses auf den neuen Vogel begleitete der Dudelsack-Spieler und verabschiedete sich dann mit „Muss i denn, muss i denn zum Städele hinaus“ von der Festgemeinde.

Das alte Königspaar eröffnet das Vogelschießen

Doch damit nicht genug, hatte Tanja Kind, eine Nachbarin des Königs eine schmackhafte und sehenswerte Kohvedel-Torte für die Throngesellschaft gebacken und brachte die Torte passend zum Beginn des Kaffeetrinkens ins Festzelt.

Sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch phantastisch

Neben diesem Kuchen gab es aber auch viele leckere selbstgebackene Kuchen an der Kuchentheke des Schützenvereins, Margret Lindner mit ihrem bewährtem Team versorgte die Gäste ebenso professionell wie freundlich mit schmackhaftem Kaffee und Kuchen.

Die Cafeteria war gut besucht und die Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll zu tun.

Die Tombola mit 500 zum Teil sehr hochwertigen Preisen fand starke Beachtung und so waren die Lose schnell vergriffen. Das Fahrrad gewann Jendrik Fauler und der große Flachbildfernseher ging an Tanja Bierbrauer.

Erneut eine super Tombola auf die Beine gestellt

Tanja Bierbrauer gewinnt den Flachbildfernseher.

Bei so vielen Preisen und Überraschungen im Zelt überrascht es dann auch nicht mehr, dass es an der Vogelstange ebenso einige Überraschungen geben sollte. Zunächst musste zum Bedauern festgehalten werden, dass in 2019 kein Jungschützethron eingerichtet wird. So wurde dem Altschützenvogel zunächst mit reichlich Kleinkalibermunition eingeheizt, was ihn aber erkennbar kühl ließ. Unbeeidruckt von den darauf folgenden scharfen Schüssen hielt der Vogel seine Flügel tapfer in den Kasten. Vielleicht gingen die zahlreichen Schützen davon aus, dass bei einem derartig kompakten und äußerlich unbeschädigtem Vogel noch lange auf den Vogel geschossen werden muss, bis dieser sich endlich ergibt. Und so riss die Schlange der Schützen an der Vogelstange nicht ab ….. bis der Vogel …. ÜBERRASCHUNG …. seine Flügel einklappte, seinen Körper spaltete und den Kasten Richtung Erde verließ. Mit dem 221 Schuss  machte Ulrich Niehues (nach seinem Königsschuss 2008) mit dem Vogel erneut kurzen Prozess, blieb kurz ungläubig stehen, um dann freudestrahlend die Arme in den Himmel zu strecken und sich von der Festgesellschaft feiern zu lassen. Zu seiner Königin erwählte er seine Ehefrau Silke Niehues. Als Mundschenkpaar fungieren Ruth und Ralf Cordes, Ehrenpaare sind Nicole und Thomas Melles sowie Nicole und Andre Fauler.

Ulrich Niehues beendet das Vogelschießen überraschend zu diesem Zeitpunkt mit einem gezielten Schuss

Nach der Proklamation, bei der Joachim Gerversmann noch als Sternkönig geehrt werden konnte, ging es dann bei einem zünftigen Festball zu Ehren des neuen Königshauses weiter. Hier sorgte Ralf Kuhmann mit schmissiger Musik für gute Stimmung.

Einmarsch zur Proklamation

Der alte König gratuliert dem neuen König Ulrich herzlich.

Die Krone als Zeichen der Königswürde für Silke Niehues.

Einmarsch zum abendlichen Festball

Ein Offiziersthron, der stolz auf seine Uniform ist.

zahlreiche Gäste machten Ulrich un d Silke ihre Aufwartung

Die Feuerwehr war an diesem Wochenende bei Kohvedel im Dauereinsatz.

Einmarsch

Entgegennahme des Fahnenschlags

Auch beim Ehrentanz machen die beiden Regenten eine gute Figur.

…und wieder geht es direkt in die Tanzrunde.

Gratulationen, die nicht enden wollen

Und zur Krönuung der moderne LED-Fahnenschlag der älteren Fahnenschläger

Die Feiergemeinde

Unser neues Königshaus; es lebe HOCH!

Am Rande sei erwähnt, dass mit dem gezielten Schuss von Ulrich Niehues gleichzeitig eine weitere Überraschung ausblieb. Denn den 222. Schuss hätte eine Frau abgegeben. Aber damit kennt sich der Schützenverein Kohvedel ja bereits bestens aus.

Zelt platzt beim Festball am Samstag förmlich aus den Nähten

Die Throndamen an der Kirche

Die Herren der Königshäuser

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst wurden die beiden Königshäuser um Jungschützenkönig Philipp Schieve und Jungschützenkönigin Lea Dieminger, sowie das Seniorenkönigspaar Marlies und Volker Dieminger mit ihren Ehrenpaaren von zahlreichen Schützinnen und Schützen zum gemeinsamen Marsch zum Festzelt am düb abgeholt. Jungschützenkönigin Lea Dieminger hatte sich dabei für ihren Vater etwas besonderes ausgedacht und organisiert: „Es war immer Vaters Wunsch, dass die Fahnenschläger, die damals als Vater in den Verein eingetreten ist geschlagen haben, noch einmal die Fahne für ihn schlagen. Ich freue mich, dass es mir gelungen ist, doch noch den ein oder anderen dafür reaktivieren zu können.“ Volker genoss die Darbietung sichtlich gerührt und dankte vor allem den ehemaligen Fahnenschlägern und seiner Tochter für diese tolle Überraschung.

Eine tolle Überraschung gelang Jungschützenkönigin Lea Dieminger – Bildmitte – mit dem Fahnenschlag der ehemaligen Fahnenschläger

PAUSE

Nach einer Stärkung und dem ein oder anderen Kaltgetränk setzte sich der Lindwurm in Bewegung und fast pünktlich um 20:40 Uhr marschierten die Throngesellschaften und ihre Gäste ins Zelt ein.

Kurze Marschpause mit kleiner Stärkung vor dem Abmarsch zum Zelt.

Einmarsch

mit Spaß ins Zelt

Nach einem tollen Fahnenschlag und dem Ehrentanz ging es sofort über in die Tanzrunden, wobei von Beginn an eine tolle Stimmung im Zelt herrschte.

Die jungen Fahnenschläger begeisterten ebenfalls

Die Band Modus konnte über ein langen Zeitraum an dem Abend keine Pause machen und so wurde ein Lied nach dem anderen förmlich in die Feiergesellschaft geworfen wobei sich die Tanzfläche immer weiter füllte. „2 Stunden durchspielen ohne Pause…eine wahnsinnige  Herausforderung für unsere Sängerinnen, aber es hat einfach mega Spaß gemacht mit euch“ war Ralf Kuhmann von der Atmosphäre im Zelt begeistert.

Wahnsinns Stimmung

„Unser Zelt war recht früh gut gefüllt und es kamen immer weiter Gäste, die mit uns feiern wollten, wir haben uns riesig gefreut“, war Christian Jasper über den Verlauf des Abends sehr froh. „Unsere Freunde aus Leuste, die an dem Abend die Abendkasse besetzten und den Einlass regelten hatten zum Schluß gerade noch 3 Einlassbändchen übrig, mit so einem Andrang haben wir nicht gerechnet“, war auch Kassierer Christian Becks mehr als zufrieden mit dem Fest.

Ein zum Bersten gefülltes Zelt

Lang, ausgiebig und fröhlich feierte der alte Thron mit seinen Gästen, Freunden und Verwandten einen wunderschönen und harmonischen Festball, der auch immer wieder Überraschungen für den Thron bereithielt. Besonders gefreut hat sich König Volker (auch Mitglied im Schützenverein Leuste) über einen spontanen Besuch der Jungschützen aus Leuste, die mit ihrem „Feiermobil“ ins Festzelt kamen. „Wenn euer Mobil leer ist, fülle ich es euch gerne wieder auf“, sagte Volker spontan den Jungschützen eine Spende für Bier und Eier zu.

Und natürlich wurde gerudert