Über 300 Rosen in Rekordzeit

Angeregte Gespräche, viel Spaß und Freude prägten den Abend.

Wie in jedem Jahr kurz vor dem Schützenfest trafen sich auch an diesem Wochenende die Jungschützen des Schützenvereins Kohvedel, um neben der Anfertigung von zahlreichen Rosen für den Zeltschmuck vor allem auch ein paar gesellige Stunden miteinander zu verleben. Und so wurde auch nicht lange gefackelt, als die Truppe am späten Nachmittag bei ihrer Jungschützenkönigin Lea Dieminger und ihrem König Philipp Schieve eintrafen. Gemeinsam mit den Ehrenpaaren des Jungschützenthrons Sabrina Mensmann und Dominik Schieve sowie Jana Sandkühler und Chris Hommer ging es mit allen Jungschützen In der zur Festscheune umgestalteten Garage sofort fleißig ans Werk. Unter Einsatz schweren Geräts (mehrere Akku-Schrauber) konnten die über 300 Rosen in gemeinsamer Arbeit in Windeseile fertig gestellt werden.

viele Hände..schnelles Ende

…und zack….alles fertig

Anschließend wurde daraufhin der Garten in Beschlag genommen und für diverse Spiele und ja – auch Trinkspielchen – eingesetzt. Fröhlich und entspannt ging es in einen lustigen und kurzweiligen Abend und so manch eine kühne Idee fürs Schützenfest wurde geschmiedet und einige der Ideen aus dem vergangenen Jahr auch in die Tat umgesetzt, so wie die gefürchtete Bierschaukel, bei der kaum ein T-Shirt trocken bleibt.

Besetzung des Vorgartens

Selbst der Seniorenkönig Volker, der am späten Abend mit seiner lieben Königin Marlies (dies ist ein Insider, für alle die regelmäßig DZ lesen und Andreas Feldmanns Kommentare kennen) zu der Truppe stieß, brauchte rd. 5 Minuten um ein Glas Bier halbwegs unfallfrei leeren zu können und das trotz der Anfeuerung durch sein Ehrenpaar Martina Gotteswinter und Andreas Feldmann.

Er konnte die Bierschaukel anscheinend deutlich besser, als der Seniorenkönig.

Dank des wunderbaren Wetters hatten die Jungschützen bis in die frühen Morgenstunden eine Menge Spaß an lustigen Spielen, angeregten Gesprächen, Unterhaltung, Abwechselung, aber auch dem ein oder anderen kalten Getränk.

Ein klein wenig traditioneller Wettkampf war auch dabei.

Vorbereitungen fürs Fest abgeschlossen

Bei der Offiziers- und Vorstandsversammlung zur Vorbereitung des Schützenfestes konnte unser Vorsitzender zahlreiche aktive Schützinnen und Schützen und unsere Königspaare begrüßen. Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigte sich Christian Jasper gut vorbereitet und handelte jeden einzelnen Tag des bevorstehenden Schützenfestes routiniert ab.

Unser Vorstand war gut vorbereitet

Angefangen mit dem Zelt schmücken am Donnerstag bis zum Abbau und Aufräumen am Dienstag rief er alle anstehenden Aufgaben und Arbeiten auf und konnte bei allen Punkten ein „Läuft“ von den zuständigen Arbeitsgruppen vernehmen. So kann denn der Vorstand beruhigt die letzten Tage vor dem Fest auf sich zukommen lassen und dies mit dem guten Gefühl, dass alle Aufgaben erledigt werden. Diskutiert wurde über eine Veränderung der Gratulation bei den Königshäusern. Hier soll es zu einer deutlichen Reduzierung und damit zu erheblich weniger Störungen des Festablaufs kommen, waren sich alle Versammlungsteilnehmer einig. Mit dem dringenden Appell unseres Vorsitzenden, an der Vogelstange Mut zu beweisen endete der offizielle Teil der Versammlung so rechtzeitig, dass für viele Teilnehmer/innen noch ein Besuch auf dem Weinfest möglich war.

voller Saal bei der letzten Versammlung vor dem Schützenfest.

Früher gaben wir Schutz, heute Gemeinschaft – Vogeltaufe ein großer Erfolg

Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen, fröhliche Gesichter, Spiel, Spaß und gute Verpflegung…alles Zutaten für ein gelungenes Fest. Und all diese Zutaten waren am Wochenende bei der Vogeltaufe vorhanden und garantierten einen vollen Erfolg der Veranstaltung.

Eröffnung mit stellv. Bürgermeister Hugo Ruthmann

Einmal mehr trug die jahrelange Kooperation des Schützenvereins Kohvedel mit dem Kinderhaus Am Luchtbach Früchte. Die Kohvedeler Schützen übernahmen erneut den Getränke- und den Grillstand und die Kinder gestalteten wie seit Jahr den Jungschützenvogel in den prächtigsten Farben und gaben ihm bzw. ihr einen Namen.

Der Getränkestand lädt immer zu einem Gespräch ein.

Wie immer…Holger übernimmt den Grillstand

Mit Feuereifer sind die jungen Künstler bei der Sache und der Vogel bekommt gelegentlich auch mehrere Farbschichten aufgetragen, wenn man mit der ersten Farbe doch nicht ganz so einverstanden war. Neben der farblichen Gestaltung ist aber auch Kreativität bei der Namensfindung gefragt. Und so werden witzigste und schrille Vorschläge entwickelt, die alle einen Preis verdient hätten. Die Entscheidung über den Namen trifft regelmäßig das Glück.

Emsig wurde gemalt und gemalt und gemalt

Welchen Namen geben wir ihm denn jetzt????

In diesem Jahr schießen die Jungschützen auf den weiblichen Schützenvogel „Lili“, die ihren Namen von Henriette Radke bekommen hat. Gezogen wurden die Gewinner vom amtierenden Kaiserpaar Holger und Evelyn Allenstein, da das Königspaar Volker und Marlies Dieminger verhindert war.

Da ist Lili in voller Pracht

Bei der Ziehung der Gewinner durch das Kaiserpaar Holger und Evelyn Allenstein

In angeregten Gesprächen konnte sich unser Vorsitzender Christian Jasper mit dem stellvertretenden Bürgermeister Hugo Ruthmann, der sich begeistert von der langen und erfolgreichen Kooperation zeigte, austauschen.

Stellv. Bürgermeister Ruthmann im Gespräch mit unserem Vorsitzenden Christian Jasper

Häufig wird den Schützen ja nachgesagt, vor allem der Vernichtung alkoholhaltiger Hopfensmoothies zugewandt zu sein. Kohvedel beweist aber immer wieder, dass sie einen wichtigen Teil des Gemeinschaftslebens in unserem Viertel darstellen und stets Aktionen und Aktivitäten zur Förderung der Gemeinschaft unterstützen. „Früher haben die Schützenvereine der Bevölkerung Schutz gegeben, heute geben wir Gemeinschaft,“ so der junge Vorsitzende Christian Jasper zu der gelebten Ausrichtung seines Vereins. „Wir freuen uns schon auf unser Schützenfest am zweiten Juli-Wochenende, wenn die Erzieherinnen des Kinderhauses die Kinderbetreuung übernehmen und auch beim Damenkaffee die Kinder der teilnehmenden Damen fachkundig betreuen,“ ergänzt Christian sichtlich zufrieden am Ende eines erfolgreichen Tages.

Unser Vorsitzender gratuliert den Gewinnerinnen

Können stolz auf das Ergebnis sein, die kleinen Künstler

und wenn dann noch ein netter Preis dabei ist, um so besser.

Radtour ganz im Zeichen der Natur

Die diesjährige Fahrradtour des Schützenvereins Kohvedel stand ganz im Zeichen der Natur, bzw. natürlicher Zutaten.

Die Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellt sich zum Foto.

Knapp 30 Schützinnen und Schützen machten sich am Samstag auf den Weg Richtung Welter Bachauen und wurden unterwegs durch den „Kommandeurs-Vater“ Bernhard Strietholt bestens versorgt.

Berni Strietholt versorgt die durstigen Kehlen unterwegs.

Pause muss mal sein

Im Naturschutzgebiet angekommen, genossen sie eine informative Führung durch Martin Groß vom BUND, der fachkundig und kurzweilig zu den Renaturierungsmaßnahmen Auskunft gab und über Gänse, seltene Vögel sowie eine Jungstorchenfamilie mit 4 Jungstörchen berichtete.

NACHWUCHS…..

Im Naturschutzgebiet gab es viel zu entdecken.

Für die weiblichen Tourteilnehmer war insbesondere die Orchideenwiese beeindruckend. Hansi (Hänschen) Freidank wurde etwas nachdenklich, als Martin Groß von dem einzigen Bullen der Galloway-Herde berichtete. Der Bulle namens „Hänschen“ kümmere sich aufopferungsvoll, aber auch erfolgreich um rund 14 Kühe. Dies schien unseren Hansi doch nachhaltig zu beeindrucken. Das diese Info im Verlaufe des weiteren Tages zu einem „Running-Gag“ wurde, versteht sich dann wohl von selbst.

Eine fröhliche Runde bei der Rast

Anschließend ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Braumanufaktur Bonekamp in Rorup / Welte. Inhaber Dirk Bonekamp nahm die Kohvedeler mit auf eine höchst interessante Genussführung und präsentierte neben spannenden Informationen zum Herstellungsprozess vor allem verschiedene Spezialbiere wie zum Beispiel: Imperial Stout, Weizen Dunkel, Weizen Hell, Weizen Zitrus, Premium Pils oder auch Röster Heide (ein stark rauchiges Bier). Leider gab es noch kein Kohvedeler Craft-Beer. Aber bei der Vielzahl der leckeren Produkte war dies für die Teilnehmer nur ein untergeordnetes Problem.

Zum Wohl

Leckere Tropfen in geschmackvollen Gläsern

Leider nur das Logo als Platzhalter

Da schlägt das Herz doch einfach höher.

Tja Hansi, …. 14 Kühe….

Das Ur-Rezept, wir haben es entdeckt.

„Flyern gehört zum Handwerk“

Der Stoff aus dem alles gemacht wird.

Mit derartig viel Wissen und bester getränketechnischer Versorgung ausgestattet, ging es dann für die muntere Truppe zur „Abschlussbratcurrywurst“ ins düb, bevor die Unentwegten dann noch die Schützenfest-Saison bei unseren Freunden in Börnste eröffneten.

 

Spannende Thronfahrt zur Sasse Brennerei

Viel Spaß, eine erkenntnisreiche Führung und der Genuss regionaltypischer Getränke sowie ein sich anschließender lustiger Abend im Brauhaus Coesfeld stand auf dem Programm der diesjährigen Thronfahrt unserer Regenten.

Die Fässer der Begierde

In der Sasse-Brennerei in Schöppingen wurden die Teilnehmer in einer mehrstündigen Führung in die Geschmacksgeheimnisse von Lagerkorn und Co. eingeführt und hatten dabei auch reichlich Gelegenheit zur Verköstigung vor Ort sowie anschließend zum vergünstigten Einkauf im Sasse-Shop.

Jeder Lagerkorn muss hier durch.

„Am meisten hat mich beeindruckt, dass der 82 jährige Senior-Chef der Brennerei noch im Unternehmen aktiv ist und durch einen drei- bis vierwöchigen Verkostungsmarathon immer noch die Geschmacksrichtung jeder einzelnen Charge des Lagerkorns festlegt“, staunte unser König Volker über die Fitness des Seniors. „Ich denke, ich sollte auch anfangen, regelmäßig Lagerkorn zu verköstigen, wenn man dadurch so fit wird“, schmunzelte er seiner Königin Marlies entgegen, die dafür nur einen vielsagenden Augenaufschlag übrig hatte.

Da muss sich der Senior durchprobieren. Respekt!

Edel geht auch

Beim anschließenden Besuch des Brauhauses Coesfeld konnten sich die Regenten mit ihrem Throngefolge ausreichend stärken und einen fröhlichen Abend verleben. Insgesamt war es schöner Ausflug, der leider viel zu schnell beendet war.

Gute Stimmung im Brauhaus