Kohvedel hilft bei Einlasskontrolle der Pluggendorfer

Auch in diesem Jahr beteiligten sich Offiziere und Vorstandsmitglieder bei der Einlasskontrolle unseres befreundeten Schützenvereins Pluggendorf.

Ein starkes Team

Ein starkes Team

Damit unsere Schützenschwestern und Schützenbrüder feiern können, ohne eigenes Personal abzustellen, helfen wir uns seit einigen Jahren gegenseitig nicht nur bei den Marschwegsicherungen, sondern auch bei der Bewirtung im Rahmen der Generalversammlungen, bei der Einlasskontrolle im Festzelt, bei Ordnerdiensten oder sonstigen Gelegenheiten. „Gegenseitige Hilfe ist für uns eine Selbstverständlichkeit,“ betont der Vorsitzende Volker Dieminger und ergänzt: „das wäre sicher auch ein denkbarer Weg für viele andere Schützenvereine, die heute über steigende Anforderungen und mangelnde Zeit klagen.“

Unbeschwert feiern dank gegenseitiger Hilfe

Unbeschwert feiern dank gegenseitiger Hilfe

Andreas Thiemann, Vorsitzender der Pluggendorfer sieht es ähnlich: „es geht ja auch nicht nur um die gegenseitige Hilfe. Durch solche Aktionen festigen sich die freundschaftlichen Verbindungen beider Vereine. In diesem Jahr werden wir zum Beispiel mit den Kohvedelern eine gemeinsame freizeitorientierte Veranstaltung verleben.“ Natürlich haben an dem Wochenende die Jungschützen die Marschwegsicherung am Samstag übernommen und die Offiziere und Vorstandsmitglieder die Marschwegsicherung am Sonntag. „Darüber wird schon gar nicht mehr gesprochen, das ist langgeübte Praxis,“ so Kommandeur Wolfgang Sicking über diese weitere Art der Hilfestellung.

Keine Resonanz auf „Spiel ohne Grenzen“ Veranstaltung wird abgesagt!

„Schade! Einfach nur schade!“ so lautet die Reaktion des Organisationsteams des Schützenvereins Kohvedel auf die unumgängliche Absage des geplanten „Spiel ohne Grenzen“.

„Bei lediglich 3 gemeldeten Mannschaften kann das Event nicht durchgeführt werden, da fehlen mindestens 5 weitere Anmeldungen, um einen sinnvollen Spielablauf realisieren zu können“, so Wolfgang Sicking, der gemeinsam mit einer Vielzahl engagierter Mitstreiter das komplette Rahmenprogramm und sämtliche Spiele durchführungsreif vorbereitet und nur noch auf die Anmeldungen und den Startschuss für dieses am 12. Juli geplante Event gewartet hatte. „Leider lässt die Resonanz auf dieses Angebot zu wünschen übrig, so dass wir uns letztlich entschlossen haben, die Veranstaltung abzusagen,“ so die sichtlich enttäuschten Organisatoren der Kohvedeler Schützen.

„Wir wollten zu dem ursprünglichen Termin unseres Schützenfestes, das wir aufgrund der WM in Brasilien auf das letzte August-Wochenende verlegt haben, ein alternatives Angebot schaffen“, so der Vereinsvorsitzende Volker Dieminger, der ergänzt: „dabei sollte vor allem der Spaßfaktor im Vordergrund stehen.“

Wie seinerzeit bei Camillo Felgen sollte bei dem „Spiel ohne Grenzen“ der Kohvedeler Schützen vor allem Schmierseife und Wasser in reichlichen Mengen eher lustige als athletische Wettkämpfe garantieren. „Wir wollten eine Alternative bieten, aber offensichtlich gibt es einfach zu viele Angebote und Veranstaltungen und bei vielen Verantwortlichen vielleicht auch zu wenig Zeit, an weiteren Aktionen teilzunehmen“, lautet das Resümee der Verantwortlichen, die sich allerdings nicht entmutigen lassen: „wir werden weiter überlegen, was wir unseren Mitgliedern, aber auch den Kolleginnen und Kollegen der anderen Vereine bieten können, um möglichst locker und fröhlich miteinander ins Gespräch zu kommen“, schauen Markus Becker und Wolfgang Sicking schon wieder zuversichtlich voraus.

2. Platz für Kohvedel beim Jungschützen Fußballturnier

Eine geschlossene Mannschaftsleistung gepaart mit frenetischen Anfeuerungsrufen der zahlreich erschienen Gäste (ok: einige Ehefrauen und Freundinnen der Spieler waren da und haben hin und wieder auch auf den Platz geschaut) haben unsere Spieler bei brütender Hitze im Sportzentrum Süd von Sieg zu Sieg getragen.

Fairer Kampf um den Ball

Fairer Kampf um den Ball. Kohvedel setzt sich durch.

Lediglich den Schützenbrüdern der Pluggendorfer mussten wir uns schließlich geschlagen geben. Aber ein hervorragender 2. Platz beim Turnier kann sich sehen lassen. Zum Glück ist das Turnier ohne Verletzungen beendet worden, so dass Jogi Löw, wenn er denn möchte, immer noch einige unserer Spieler zur WM nach nominieren könnte.

Spannender Verlauf zwischen uns und Pluggendorf

Spannender Verlauf zwischen uns und Pluggendorf

Wasser, kühles Bier und Grillwürstchen wurden nicht nur von den Spielern und den beiden Schiedsrichtern stark nachgefragt, auch die Gäste suchten mit diesen Stärkungen die wenigen Schattenplätze am Sportzentrum auf.

Auch für die Zuschauer war es spannend.

Auch für die Zuschauer war es spannend.

Ausrichter waren in diesem Jahr die Bürgerschützen. Wir Kohvedeler werden in 2015 Gastgeber dieses Turniers sein. Unsere Jungschützen freuen sich bereits auf die Neuauflage im kommenden Jahr.

Dynamisch und engagiert

Dynamisch und engagiert

Körperhaltung: 10 Punkte

Körperhaltung: 10 Punkte

Biwak 2014 – oder – Fahrt ins Blaue der Jungschützen

Eine 24 Kämpfer starke Kohorte der Jungschützen hat sich am ersten Maiwochenende auf das jährliche Biwak – auch bekannt als „Fahrt ins Blaue“ – begeben.

Im stählernen Dampfrossnachfolger in die Regierungsmetropole

Im stählernen Dampfrossnachfolger in die Regierungsmetropole

Als Leibwache des derzeitigen Throns sowie des Jungschützenkönigs nebst Throngefolge haben sich die jungen Ritter und Burgfräulein auf fremdes Territorium begeben.

Unsere Burgfräulein begleiteten unsere Ritter

Unsere Burgfräulein begleiteten unsere Ritter

Mit einem Nachfolger der legendären eisernen Dampfrösser wurde die rund 30 Kilometer lange Reise in die Regierungsmetropole des Münsterlandes überbrückt, um sich dort mittels moderner Navigationsinstrumente auf die Suche nach dem legendären „Fegefeuer“ zu machen.

Mit modernster Navigation von allen gefunden

Mit modernster Navigation von allen gefunden

2 Gruppen konnten unabhängig voneinander ihre ritterlichen Eigenschaften und ihren Orientierungssinn unter Beweis stellen. Alle Kämpfer und Burgfräulein erreichten gemeinsam mit den Majestäten wohlbehalten das Fegefeuer, in dem sich alle bei einer zünftigen Schmachtplatte stärken konnten. Natürlich floss auch das ein oder andere Gerstenkaltgetränk die durstigen Kehlen herunter. Das mittelalterliche Ambiente der Einrichtung war der passende Rahmen für die mutigen Ritter und die anmutigen Burgfräulein.

Kühler Gerstensaft für trockene Kehlen

Kühler Gerstensaft für trockene Kehlen

Schmachtplatte rustikal

Schmachtplatte rustikal

Sanitäranlagen

Sanitäranlagen

modernste Aborte

modernste Aborte

Nach dieser reichhaltigen Stärkung zogen die Truppen der Burg Kohvedel unauffällig durch die Straßen Münsters, um an einem freien Platz spontane Ritterspiele abzuhalten.

Ritterspiele der Moderne. Flunkyball in der Regierungsmetropole

Ritterspiele der Moderne. Flunkyball in der Regierungsmetropole

Lanzenkampf stand zwar nicht auf dem Programm, aber „Flunky-Ball“ war angesagt. Dabei sorgten die lustigen Recken und Maiden natürlich für Aufsehen. Die in der Regierungsmetropole wohnenden „Stadtmenschen“ kannten derartige Kampfsportübungen natürlich nicht und insbesondere unsere ausländischen Mitbürger aus den Niederlanden interessierten sich brennend für die Regeln dieser ausgefeilten und taktikerprobten Ritterspiele. Eine Selbstverständlichkeit für unsere Ritter, den interessierten Menschen diese Sportart näher zu bringen (grins).

Shooter-Stars

Shooter-Stars

Im Anschluss an diese Ritterspiele versammelten sich die siegreichen und die unterlegenen Truppen einträchtig im Shooter-Stars um sich weiteren Gaumenfreunden zu widmen und aus einer Auswahl von mehreren 100 verschiedenen Doppelpinnchenschnapsalternativen auszuwählen. Gerüchte besagen, dass es ein ehemaliger Jungschützenkönig fast geschafft hat, sämtliche Zaubertranksorten auszuprobieren.
Der Dank für dieses Biwak geht an die jüngst aus dem Jungschützenkorps ins Offizierskorps gewechselten Ritter Dennis Niewerth, Dominik Heeringa, Jonas Winkler, Holger Stutzke und Lukas Jansen, die gemeinsam mit Guido Wensing die Tour organisiert und vorbereitet haben.

Dennis? Alles gut?

Dennis? Alles gut?

Forum Ehrenamt

Christian Becks und Volker Dieminger haben unseren Verein beim Forum Ehrenamt an diesem Samstag vertreten. Nach einem Impulsreferat des Bundestagsabgeordneten Karl Schiewerling zum Thema Ehrenamt und einer Einführung in die Aufgabenstellung durch Willi Wessels arbeiteten die zahlreichen Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Vereinen  an 5 Stellwänden Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen aus. Insgesamt ging es um die Frage, wie das ehrenamtliche Engagement in Dülmen durch Verwaltung, Politik und Vereinsvertreter gestützt und gefördert werden kann.

Alle 5 Gruppen hatten unabhängig voneinander einen zentralen Wunsch erarbeitet: den sogenannten „Vereinslotsen“, also eine hauptamtliche Kraft innerhalb der Verwaltung, die als Ansprechpartner für die Vereine fungiert, Antworten auf Fragen gibt, Wege ebnet und bürokratische Hürden abbaut.

Daneben ging es um die Bereitstellung von Materialien, Gebührenreduzierungen, Sensibilisierung der Unternehmen für das Ehrenamt, Kommunikation der Vereine untereinander, kostenlose Räumlichkeiten, aber auch um eine Überarbeitung der Förderrichtlinien, damit auch Vereine wie die Kreuzkrokodile oder die Regenbogenkinder Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung erhalten.

Insgesamt wurde deutlich, dass es nicht ausschließlich um finanzielle Verbesserungen und Unterstützungen geht, sondern das es manchen Vereinsvertretern an einer Wertschätzung mangelt und insbesondere eine Hilfestellung durch die Verwaltung bei den immer komplizierter werdenden Genehmigungsverfahren gewünscht ist.

Nach intensiven Beratungen und konzentrierter Arbeit konnten sich die zahlreichen Vereinsvertreter bei einer kräftigen Suppe stärken, bevor die Veranstaltung dann am frühen Nachmittag endete.

Abschließend berichtete Karl Schiewerling über den derzeitigen Diskussionsstand in Sachen „Vogelschießen“, wobei es klare und endgültige Regelungen noch nicht gibt. Nach Aussage des Ministeriums werde derzeit das Schrotschießen „evaluiert“. Allerdings setzt er sich sehr zielführend gemeinsam mit dem Landrat und den Aufsichtsbehörden für eine Lösung im Interesse der münsterländischen Schützenvereine ein. In Kürze wird hier Näheres zu erwarten sein.

Der Altschützenvogel in voller Pracht

Wie endgültig in diesem Jahr auf ihn geschossen werden darf, wird derzeit „evaluiert“